Impfstoff-„Stau“: Kommunen fordern schnellere Verimpfung
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts von Millionen nicht genutzter Corona-Impfdosen fordern die Kommunen einen Strategiewechsel der Länder. Diese würden den Stoff teilweise erst verimpfen, „wenn sowohl die Impfdosen für die erste als auch für die zweite Impfung vorrätig“ seien, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).
„Das muss jetzt flächendeckend beendet werden.“ Landsberg verwies auf das Saarland und Rheinland-Pfalz. „Diese sind diesen Weg von vornherein gegangen. Das war richtig.“ So hätten im Saarland schon 12 Prozent der Bevölkerung eine erste Impfung erhalten, in Nordrhein-Westfalen erst 9,3 Prozent und Sachsen erst 8,7 Prozent. Laut RKI waren – Stand Montag – 2.774.959 gelieferte Impfdosen nicht verimpft.
Foto: Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer, über dts Nachrichtenagentur
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