Historikerin kritisiert Verhalten von US-Senator Mitch McConnell

US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Historikerin und Journalistin Annika Brockschmidt kritisiert das Verhalten der Republikanischen Partei im Nachgang der aktuellen Präsidentschaftswahl. Insbesondere der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, sei verantwortlich für die Geschlossenheit der Partei hinter Trumps Vorgehen, die Wahl nicht anzuerkennen, sagte Brockschmidt dem Nachrichtenportal Watson. „Er trägt, wie der Rest des republikanischen Establishments bis auf sehr wenige Ausnahmen, Trumps gefährliche Lüge vom Wahlbetrug mit.“

Als Grund für McConnells Treue zum US-Präsidenten sieht sie die kommende Wahl der Senatoren in Georgia im Januar: „McConnell pokert um die zwei Rennen in Georgia, die die Republikaner gewinnen müssen, damit er weiter als Mehrheitsführer im Senat agieren kann – und sämtliche Vorhaben einer Biden-Regierung blockieren kann.“

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