Helge Braun stellt weitere Hilfen für Wirtschaft in Aussicht
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kanzleramtschef Helge Braun hat weitere Hilfen für besonders betroffene Branchen der Coronakrise in Aussicht gestellt. „Wenn die Krise fortdauert, werden wir in der Großen Koalition überlegen, wie wir weiterhin helfen können“, sagte Braun der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Manche Wirtschaftsbereiche, insbesondere die Reise- und Veranstaltungsbranche, blieben besonders betroffen, so der CDU-Politiker.
Es gebe aber auch Grund zu Optimismus: „Wir sehen im Augenblick als positives Signal, dass die Inanspruchnahme von Krediten durch Unternehmen insgesamt zurückgeht. Aber das kann sich mit der Infektionslage verändern – und es gilt eben nicht für alle Branchen“, sagte er. Staatliche Hilfen seien allerdings nicht unbegrenzt möglich. „Wir versuchen, die Wirtschaft, soweit es uns möglich ist, mit unseren Programmen zu stabilisieren. Aber kein Staat kann eine solche Krise komplett ungeschehen machen“, sagte Braun der NOZ.
Foto: Euromünze, über dts Nachrichtenagentur
NiedersachsenFilmteam von „Nord bei Nordwest“ auf Ostsee in Seenot geraten
NachrichtenIWH: AfD-Regierung könnte Wachstum in Sachsen-Anhalt bremsen
NachrichtenHenrichmann: Deutschland läuft bei hybrider Bedrohung hinterher
NachrichtenUmfrage: Attestpflicht ab Tag eins könnte Fehlzeiten verlängern
NachrichtenVerband fordert schnelle Umsetzung der Start-up-Strategie
NachrichtenDIHK fordert von Bundesregierung „tatkräftigen Reformherbst“

1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
25. Juli 2020 @ 22.56
„Wir sehen im Augenblick als positives Signal, dass die Inanspruchnahme von Krediten durch Unternehmen insgesamt zurückgeht…<
Klar, nachdem vor allem für die "Kleineren" immer deutlicher wird, was das für ein Beschiß ist. Künstler z.B., die plötzlich zu "Straftätern" werden, aber nicht die Werkstatt für betreutes basteln namens VW natürlich z.B., die können kassieren wie schon immer, nur noch etwas mehr. Ich bin erstaunt darüber, für was alles im Augenblick mehr Geld denn je da ist (tui, Lufthansa, Autohersteller, Thyssen usw.), mehr als jemals in den Ausbau der Infrastrukturen geflossen war. Man fragt sich, wie seriös das alles wohl noch sein kann – und wann das System daran womöglich kollabiert.