Habeck rechnet bei Audi wegen Trump-Auftritt mit „Tesla-Effekt“

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der frühere Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hält es für denkbar, dass sich der gemeinsame Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump geschäftsschädigend auf den Autobauer auswirkt.
„Vielleicht stellt sich jetzt der Tesla-Effekt ein und Leute kleben sich Sticker auf ihre Audis, auf denen steht: ‚Ich habe das Auto vor der Unterwerfung vor Trump gekauft‘“, sagte Habeck dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Oft sehen wir ja, dass Trump das Gegenteil von dem auslöst, was er zu erreichen versucht.“
Trump hatte vor wenigen Tagen den Bau einer Audi-Fabrik im US-Bundesstaat Georgia verkündet und Döllner dabei auf die Bühne geholt, der dem US-Präsidenten für die „großartige Chance“ dankte. Habecks Aussage bezieht sich auf Tesla-Chef Elon Musk, dessen offene Unterstützung von Trump von Kritikern oft als Grund für schwächere Umsätze bei dem E-Auto-Produzenten genannt wird.
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