FDP will „Warnschussarrest“ für junge Randalierer

Konstantin Kuhle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP setzt sich dafür ein, nach den Krawallnächten von Stuttgart und Frankfurt mit klaren Signalen des Rechtsstaats junge Täter zur Räson zu bringen. „Soweit möglich, sollte gegen jugendliche Randalierer der sogenannte Warnschussarrest verhängt werden“, sagte FDP-Innenexperte Konstantin Kuhle der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Wenn Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestimmte Stadtteile mit Gewalt überziehen und Polizeibeamte angreifen, muss der Staat die öffentliche Sicherheit und Ordnung mit aller Härte durchsetzen“, so der FDP-Politiker.

Wer aus reiner Langeweile Frauen und Männer in Uniform angreife oder privates und öffentliches Eigentum zerstöre, müsse unmittelbar Konsequenzen zu spüren bekommen. Mit dem nach der Strafprozessordnung möglichen beschleunigten Verfahren sollte erreicht werden, dass die Strafe in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit der Tat steht. Um diese Instrumente wirksam anwenden zu können, müsse die Justiz personell verstärkt werden. Daneben müsse auch die Prävention gegen Gewalt im öffentlichen Raum gestärkt werden. Dazu gehöre auch eine Debatte über den Zusammenhang zwischen Stadtplanung, Sozialstruktur und Kriminalität. „Ghettoisierung und Perspektivlosigkeit können Gewaltbereitschaft befördern“, sagte Kuhle.

Anzeige

Foto: Konstantin Kuhle, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenHohe Wahlbereitschaft bei US-Bürgern in DeutschlandNachrichtenArbeitgeberchef fordert IG Metall zur Mäßigung aufNachrichtenSPD sieht nach Ausschreitungen und Plünderungen Justiz am Zug
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenHandwerkspräsident will höhere Abschläge bei FrührenteArtikel lesenNachrichtenHubig legt Gesetzentwurf zur Bestrafung verbaler Belästigung vorArtikel lesenNachrichtenVerbände warnen vor Lähmung beim WohnungsbauArtikel lesenNachrichtenBund und Länder wollen Handyblitzer einführenArtikel lesenNachrichtenUmfrage: Chatbots als Seelsorger bei jungen KI-Nutzern beliebtArtikel lesenNachrichtenStudie: Sozialbeiträge steigen bis 2035 auf mehr als 49 ProzentArtikel lesen

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenWie sicher ist Oldenburg?UOdMVerkehrStadtverwaltung
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok