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Entwicklungsminister: Coronavirus auch in Afrika bekämpfen

Gerd Müller, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat gefordert, den Ausbruch des Coronavirus auch in Afrika zu bekämpfen. Die Corona-Epidemie treffe jetzt mit aller Härte die Ärmsten in den Entwicklungsländern, sagte Müller dem Nachrichtenportal T-Online. „Wir müssen den Ausbruch auch in Afrika eindämmen und bekämpfen, insbesondere in den Flüchtlingsregionen“, so der CSU-Politiker weiter.

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Die Menschen dort stünden dem Corona-Ausbruch ohne Schutz gegenüber. Sie brauchten schnelle Hilfe wie Tests, Ausrüstung und Krankenhausbetten. Hier seien insbesondere die Weltbank und die Weltgesundheitsorganisation WHO gefordert. „Auch Deutschland verstärkt gezielt seine entwicklungspolitischen Maßnahmen im Bereich Gesundheit“, sagte Müller. Neben den humanitären Folgen werde die Corona-Krise auch dramatische wirtschaftliche Auswirkungen haben. „IWF und Weltbank müssen Investitions- und Stabilisierungsprogramme auflegen, damit die Länder selbst handlungsfähig bleiben“, so der Entwicklungsminister weiter. Zusätzlich müsse das Welternährungsprogramm schnell seine Maßnahmen verstärken, um die Ernährung sicherzustellen.

Foto: Gerd Müller, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    25. März 2020 um 23.49 — Antworten

    Hoffentlich hat Herr Müller die Sendung „Die Anstalt“ gestern Abend gesehen. Immerhin hätte er spätestens da gelernt, daß wir bereits im eigenen Land die dämlichsten Fehler in der Gesundheitsversorgung gemacht haben. Das muß er nicht unbedingt exportieren.

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