Bill Gates kritisiert Fördergelder für Radwege in Peru

Bill Gates (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Milliardär und Philanthrop Bill Gates kritisiert Fördergelder für Radwege in Peru. „Wenn das Geld knapp ist, sollte man nicht die Dinge tun, die wenig Auswirkungen haben“, sagte er dem Nachrichtenmagazin Politico.

Gates warnte vor unverhältnismäßigen Kürzungen in der Entwicklungshilfe und hob die Wichtigkeit effizienter Maßnahmen hervor: „Mit besserem Saatgut und einem gut funktionierenden Gesundheitssystem zu helfen, das ist das Wichtigste, was die reichen Länder diesen armen äquatorialen Ländern schulden, um ihnen beim Kampf gegen den Klimawandel zu helfen – nicht Fahrradwege.“

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Abschließend lobte Gates Deutschlands Engagement: „In den letzten zehn Jahren war Deutschland ein super wichtiger Partner bei den unglaublichen Fortschritten im Gesundheitsbereich.“ Er hofft, dass mögliche Kürzungen rückgängig gemacht werden, da „ein großer Teil dieser Gelder buchstäblich Millionen von Leben gerettet“ habe.

Über Elon Musk sagte Gates: „Ich denke, dass er wahrscheinlich irgendwann ein Philanthrop wird.“ Obwohl der Tesla- und X-Chef bisher nicht für sein philanthropisches Engagement bekannt ist, zeigt sich Gates optimistisch.

In Bezug auf die US-Präsidentschaftswahl deutete Gates eine Präferenz für Kamala Harris an, ohne sich offen für einen Kandidaten auszusprechen. „In diesem Fall ist es klar, dass einer der Kandidaten die Art von Arbeit, die wir machen, großzügiger unterstützen würde als der andere“, sagte er. Er sei Wähler in Washington, einem demokratischen Staat. Unabhängig vom Wahlausgang sagte Gates: „Die Gates Foundation wird sich weiterhin für die Kinder in der Welt einsetzen, die vom Tod bedroht sind.“

dts Nachrichtenagentur

Foto: Bill Gates (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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