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Berliner Landesbischof gegen Sterbehilfe in kirchlichen Kliniken

Kreuz in einem Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der evangelische Berliner Landesbischof Christian Stäblein wendet sich gegen Sterbehilfe in Einrichtungen seiner Kirche. „Wir sollten verhindern, dass der assistierte Suizid in unseren Heimen, Krankenhäusern und Hospizen zum Portfolio gehört“, sagte Stäblein der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“.

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Die kirchlichen Häuser sollten ein „Safe Space“ sein. Die Debatte um assistierten Suizid war durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2020 wieder aufgekommen. Das Gericht kippte das Verbot der organisierten, sogenannten geschäftsmäßigen Hilfe bei der Selbsttötung. Mehrere Initiativen im Bundestag zu einer Neuregelung des assistierten Suizids können erst in der nächsten Wahlperiode beraten werden.

Unter den Protestanten in Deutschland ist die Position zur Sterbehilfe umstritten. Der Bischof Ralf Meister aus Hannover etwa tritt für Sterbehilfe in kirchlichen Einrichtungen ein. Stäblein sagte „Christ & Welt“, er sei für starke Hospizarbeit. „Wir müssen auf die Not der Menschen in diesem Moment wirklich hören. Aber wo ist die Grenze? Wir würden zwar immer sagen, nein, nein, wir meinen das nicht als Regelangebot, sondern wir suchen nach einem Weg, mit schrecklichen Situationen angemessen umzugehen. Aber ich fürchte Angebote, die, selbst wenn sie als Ausnahme gemeint sind, zur Regel werden.“

Foto: Kreuz in einem Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

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