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Bericht: Röttgen will für CDU-Vorsitz kandidieren

Norbert Röttgen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat laut eines Berichts der „Rheinischen Post“ seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angemeldet. Die Zeitung beruft sich auf ein Schreiben Röttgens an Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Er sei der festen Überzeugung, dass es um weit mehr gehe als den Parteivorsitz und schon gar nicht um die Interessen Einzelner, argumentiert er darin.

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„Die Lage ist so ernst, dass es um die Zukunft der CDU geht und darum, was sie für die Stabilität Deutschlands bedeutet“, so Röttgen. Dies wolle er in einem offenen Prozess in die CDU einbringen. Röttgen war von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister und setzte sich 2010 in einer Mitgliederbefragung um den NRW-Landesvorsitz gegen Armin Laschet durch. Die Landtagswahlen 2012 verlor er, woraufhin Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn aus dem Kabinett entließ. Als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages konnte er sich danach international neu profilieren.

Foto: Norbert Röttgen, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Max-Werner Storm
    18. Februar 2020 um 9.25

    Ein hervorragender und ehrlicher Mann, er sollte es werden!

    • W. Lorenzen-Pranger
      18. Februar 2020 um 15.21

      Nur wird das nicht viel nutzen, auch wenn er der einzige Kandidat bisher ist, der das seriös meistern könnte Die „Parteifreunde“ in Thüringen fahren gerade die CDU komplett und mit Vollgas an die Wand. Die Seriosität eines Ramelow wird von denen keiner je mehr erreichen – und die Ultra-Rechten haben noch reichlich was zum Lachen.