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Beamtenbund fordert „Pakt für Krisenresilienz“

Hinweisschild auf Maskenpflicht in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat als Reaktion auf die Coronakrise einen „Pakt für Krisenresilienz“ gefordert. Die in der Pandemiebewältigung gemachten Erfahrungen hätten gezeigt, dass nicht teure externe Berater die wahren Innovatoren der öffentlichen Verwaltung seien, sondern die Beschäftigten vor Ort, sagte der DBB-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am Montag.

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Mithilfe des „Paktes für Krisenresilienz“ müssten die Beschäftigten auf zukünftige Krisen besser vorbereitet werden. Der Staat dürfe gegenüber den Bürgern nicht an Glaubwürdigkeit verlieren. Ein Staatsdienst, der schon im Normalzustand bei Ausstattung und Personal „auf Kante genäht“ sei, werde in der Krise an den „Rand der Funktionsfähigkeit“ geführt. Das konkrete Notfallmanagement müsse regelmäßiger trainiert werden.

„Ein Probealarm, der wie im vergangenen Herbst ins Leere läuft, ist kein guter Befund für Krisenvorsorge“, so Silberbach. „Um für künftige Krisen technisch besser gerüstet zu sein, müssen Verwaltungen darüber hinaus über eine leistungsfähige und flächendeckende digitale Infrastruktur verfügen.“

Foto: Hinweisschild auf Maskenpflicht in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

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