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Altmaier hält an Weiterbau von Nord Stream 2 fest

Bau von Nord Stream 2, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält am Weiterbau der Ostseepipeline Nord Stream 2 fest und fordert, die Debatte darum nicht mit der um Menschenrechtsverletzungen in Russland zu vermischen. „Das eine sind seit Jahrzehnten bestehende Wirtschaftsbeziehungen und Wirtschaftsprojekte von Unternehmen, das andere sind schwere Menschenrechtsverletzungen und unsere Reaktionen darauf“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

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Und weiter: „Würde Nord Stream 2 nicht fertiggestellt, würde Russland dadurch nicht automatisch weniger Gas verkaufen, weil Nord Stream 1 und die Ukraine-Leitung ja weiter in Betrieb sind“, so Altmaier. Aber deutsche Unternehmen würden Investitionen in enormer Höhe verlieren. „Deshalb rate ich dringend zu einer sachorientierten Diskussion.“ Zugleich kann sich der Minister eine „deutliche Antwort“ der EU auf die Verurteilung des Kremlkritikers vorstellen. „Die Verurteilung von Alexei Nawalny ist ein unerhörter Vorgang, der mit rechtsstaatlichem Verhalten nichts am Hut hat“, sagte der CDU-Politiker. „Ich kann mir eine deutliche Antwort gegenüber denen vorstellen, die diese Menschenrechtsverletzung angeordnet und zu verantworten haben.“ Das könne aber nur eine gemeinsame Antwort aller EU-Mitgliedsstaaten sein.

Foto: Bau von Nord Stream 2, über dts Nachrichtenagentur

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7 Kommentare

  1. Markus
    7. Februar 2021 um 15.59 — Antworten

    Menschenrechtsverletzung? Welche? Ein rechtskräftig verurteilter Krimineller (Unterschlagung ist auch in Deutschland strafbar) kassiert als Ersttäter eine Bewährungsstrafe (auch in Deutschland nicht unüblich), verletzt die Bewährungsauflagen und die Bewährung wird einkassiert (auch hierzulande völlig normal).

    • W. Lorenzen-Pranger
      8. Februar 2021 um 15.17 — Antworten

      Jetzt müssen sie nur noch erklären, wie es jemand im Coma schafft, sich auf der nächsten Polizeidienststelle zu melden um nicht die Bewährungsauflagen zu verletzen… 🙂

      • Markus
        9. Februar 2021 um 13.37 — Antworten

        Es geht nicht um das Koma. Es geht um die Zeit danach, als er wieder genesen war und noch reichlich Zeit hatte und fit genug war, ein Fake-Video mit vielen Renderings zu drehen.
        Ist wie bei einer ehemaligen Mitarbeiterin. Als sie mit gelbem Schein längere Zeit fehlte, war das OK. Als sie mit dem gleichen gelbem Schein in einem Club tanzend und saufend gesehen wurde war das der Rauswurf.

        • W. Lorenzen-Pranger
          9. Februar 2021 um 18.36 — Antworten

          Quelle? Belege?

          • Markus
            10. Februar 2021 um 12.03

            Für die ehemalige Mitarbeiterin? Dass der Krawallny noch eben Zeit hatte, einen aufwendigen Film über den angeblichen Putin-Palast zu drehen, ist ja bekannt. Dumm nur, dass sich sehr schnell herausgestellt hat, dass das Gebäude jemandem ganz anderen gehört und dass die gerenderten Verfälschungen im Film für geschulte Augen auch sehr gut erkennbar sind.
            Wir sollten aufhören, der „werte“westlichen Propaganda auf den Leim zu gehen, die uns diesen rechtsradikalen Kriminellen als „führenden Oppositionellen“ unterjubeln will. Der Kerl hat sich als Marionette an westliche Kreise verkauft, die keine Probleme damit haben werden, ihn für ihre Interessen über die Klinge springen zu lassen.

  2. Manfred Murdfield
    11. Februar 2021 um 10.24 — Antworten

    Ich weiss garnicht, warum mir hier immer wieder der Name Fritz Teufel in den Sinn kommt …

    • W. Lorenzen-Pranger
      11. Februar 2021 um 12.43 — Antworten

      🙂

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