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Ärztepräsident fordert Zeltstationen vor Kliniken

Helfer in einer ´Zeltstadt´, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ärzteschaft drängt in der Corona-Krise auf weitergehende Maßnahmen. Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert die Einrichtung von Zeltstationen vor den Kliniken, um mögliche Corona-Patienten zu testen. „Wir sollten Zeltstationen vor den Kliniken einrichten, in denen getestet wird, ob es sich um Corona-Patienten handelt oder nicht. So lässt sich die Übertragung auf anders Erkrankte besser verhindern. Das muss jetzt präventiv geschehen, bevor uns die große Welle erreicht“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Montagausgabe).

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Darüber sei man mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Austausch. In der kommenden Woche soll darüber bei einem Krisentreffen beraten werden. Ärzte im Ruhestand aktivieren Reinhardt sprach sich auch dafür aus, Ärzte im Ruhestand zu aktivieren und Medizinstudenten als Helfer einzusetzen. „Wenn Kollegen helfen wollen, die sich fit fühlen und rüstig sind, ist das eine gute Sache“, sagte er. Auch Studenten könnten mit eingesetzt werden. „Jede unterstützende Kraft ist jetzt hilfreich. Das ist eine Ausnahmesituation, die auch für uns neu ist“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der „Passauer Neuen Presse“. Laut Abfrage der dts Nachrichtenagentur bei den Landesministerien, Städten und Kreisen gab es bis Sonntagabend mindestens 6.157 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland, rund 30 Prozent mehr als am Vortag. Darunter waren 2.440 Fälle in NRW. Bislang starben in Deutschland mindestens 13 Menschen an der Infektion.

Foto: Helfer in einer ´Zeltstadt´, über dts Nachrichtenagentur

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