Kultur

47. Kinder- und Jugendbuchmesse: Digital und vor Ort

Freuen sich auf die 47. Kibum (von links): Christian Kühn, Universitätbibliothek Oldenburg, Dr. Stephanie Abke, Leiterin der Geschäftsstelle der EWE Stiftung, Heike Andermann, Leiterin Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg, Regina Peters, Programmverantwortliche KIBUM, Stadt Oldenburg, Prof. Dr. Thomas Boyken, Direktor der Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, Universität Oldenburg, Christian Stamerjohanns, Leiter Unternehmenskommunikation CEWE, sowie Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister Stadt Oldenburg und Heike Janssen, Leiterin Stadtbibliothek Oldenburg.

Freuen sich auf die 47. Kibum (von links): Christian Kühn, Universitätbibliothek Oldenburg, Dr. Stephanie Abke, Leiterin der Geschäftsstelle der EWE Stiftung, Heike Andermann, Leiterin Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg, Regina Peters, Programmverantwortliche KIBUM, Stadt Oldenburg, Prof. Dr. Thomas Boyken, Direktor der Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, Universität Oldenburg, Christian Stamerjohanns, Leiter Unternehmenskommunikation CEWE, sowie Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister Stadt Oldenburg und Heike Janssen, Leiterin Stadtbibliothek Oldenburg.
Foto: Volker Schulze

Oldenburg (vs) „Es gibt eine Kibum“, waren die ersten erfreulichen Worte von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, als er das Organisationsteam der 47. Ausgabe der Kinder- und Jugendbuchmesse im Rathaus begrüßte und mit ihnen das Programm vom 7. bis 17. November vorstellte. Das Motto lautet entsprechend der aktuellen Situation „KIBUM 2020: Digital & anders!“. Sein persönlicher Wermutstropfen war allerdings die Ankündigung, dass es die beliebten Kuschelecken im Kulturzentrum PFL und die in allen Ecken schmökernden Kinder in diesem Jahr nicht geben wird.

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Es wurden seit April viele Diskussionen geführt, wie die Kibum stattfinden kann und allen Beteiligten war schnell klar, dass es diese Veranstaltung auch unter den aktuellen Bedingungen geben muss. So beschreibt der Oberbürgermeister die Kibum 2020 als „Format des Übergangs“. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber wir haben richtig entschieden“, sagt Prof. Dr. Thomas Boyken, Direktor der Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, Universität Oldenburg. Mit bis zu 30 Videobeiträgen, sogenannten „Vidcasts“ mit zehn Minuten Länge, beteiligt sich die Forschungsstelle an der Kibum.

Unterhaltsames digitales Angebot bei der Kibum

Die größte nicht-kommerzielle Kinder- und Jugendbuchmesse Deutschlands öffnet sich im großen Maße im digitalen Raum und präsentiert sich auf ihrer Website www.kibum.de laut der Programmverantwortlichen Regina Peters mit insgesamt 120 verschiedenen Programmpunkten und 19 Gästen. Rund 1500 Neuerscheinungen werden auf der neugestalteten und modernisierten Website präsentiert. Eine kindgerechte Navigation soll dafür sorgen, das Kinder und Jugendliche sich leicht orientieren können. Leseproben, Klappentexte und Buchvorstellung sind unter anderem vorhanden. Auch das Programmheft wurde entsprechen neu aufgelegt. Für das digitale Angebot wurden von der Stadtbibliothek zahlreiche unterhaltsame Videos mit Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen und Illustratoren produziert, die auf der Website der Kibum und auf einer Videoplattform im Internet angeschaut werden können. Die Verlage waren nach den Worten von Heike Andermann, Leiterin Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg, erfreut über das digitale Format. Mit dem erweiterten digitalen Format sollen vermehrt die digital affinen Jugendlichen für die Kinder- und Jugendbuchmesse begeistert werden.

Die bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie ist Schirmfrau der diesjährigen Kibum. Auch sie hat ein digitales Grußwort aufgenommen. Ob die mittlerweile 70-Jährige Oldenburg besucht, wollte Kirsten noch nicht sagen und nach aktueller Lage kurzfristig entscheiden.

„Kibum kommt zu Euch!“

Die Kibum kommt aber auch zu den Bildungseinrichtungen, Kitas und Kindergärten. „Die Kibum kommt zu euch“, sagt Ulrike Peters und freut sich über die „begeisterte Resonanz“ und die bereits zahlreich eingegangenen Anmeldungen. Mit den Besuchen vor Ort können die Einrichtungen mit ihren Kindern in ihren eigenen geschützten Räumen bleiben, ist der Gedanke hinter dieser Idee. Die beliebten Lesungen und der der direkte Kontakt und Austausch mit den Autorinnen und Autoren findet somit direkt vor Ort statt.

Dieses Angebot ist wie immer kostenlos. Noch bis zum 7. Oktober können sich die Einrichtungen dafür unter www.kibum.de und www.stadtbibliothek-oldenburg.de anmelden. Unter diesen Adressen sind alle aktuellen Informationen zur diesjährigen Kibum zu finden.

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