Filmfest Oldenburg ehrt Joanna Cassidy

Das 22. Internationale Filmfest Oldenburg wird die Hollywood-Ikone Joanna Cassidy als Ehrengast begrüßen. In weit über 150 Produktionen stand sie vor der Kamera, wurde mehrfach mit einem Emmy ausgezeichnet und gewann 1984 einen Golden Globe für Buffalo Bill.

Joanna Cassidy in „Too Late“.
Foto: privat

Oldenburg / am / pm – Das 22. Internationale Filmfest Oldenburg wird die Hollywood-Ikone Joanna Cassidy als Ehrengast begrüßen. In weit über 150 Produktionen stand sie vor der Kamera, wurde mehrfach mit einem Emmy ausgezeichnet und gewann 1984 einen Golden Globe für „Buffalo Bill“. Als Internationale Premiere wird sie gemeinsam mit Regisseur Dennis Hauck den Neo-Noir-Thriller „Too Late“ präsentieren. Daneben wird das Festival sie mit einem Tribute ehren. Gezeigt werden ihre Filme „Blade Runner“, „Under Fire“ und „Who Framed Roger Rabbitt“.

Anzeige

Als Cassidy 1974 von San Francisco nach Los Angeles zog, stand sie zunächst für Gastrollen in TV-Produktionen wie „Kobra übernehmen Sie“ oder „Starsky & Hutch“ vor der Kamera. Im Kino war sie in den 80er Jahren in einigen Filmen zu sehen, die heute längst mit dem Label „Klassiker“ versehen sind. Nach ihrem Durchbruch auf der großen Leinwand mit ihrer Rolle der Replikantin Zhora in Ridley Scotts „Blade Runner“ spielte sie mit Nick Nolte und Gene Hackman in Roger Spottiswoodes „Under Fire“, den Roger Ebert zu einem der besten Filme des Jahres erklärte. Cassidys Darstellung wurde hochgelobt und ihre Rolle als kluge, selbstbewusste und mutige Frau verfestigte ihr Image im Kino. Auch in „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ von Robert Zemeckis, der damals bahnbrechenden Mischung aus Realfilm und Cartoon, aus Film-Noir und Familienfilm, hinterließ Joanna Cassidy einen bleibenden Eindruck neben Bob Hoskins.

Teaser: Joanna Cassidy in „Too Late“

Joanna Cassidy gehört zu den wenigen Schauspielerinnen ihrer Generation, die schon damals kein Problem mit dem Nebeneinander von TV- und Kinoprojekten hatten, das heute fast schon zum guten Ton gehört. Zu ihren jüngeren Arbeiten gehören die wegweisende Serie „Six Feet Under – Gestorben wird immer“, in der sie genauso zur Stammbesetzung zählte wie in „Body of Proof“, „Call me Fitz“ oder aktuell „Odd Mom out“.

Mehr aus diesem Ressort
KulturLandesbibliothek erhält Hunderte Bücher aus NachlassKulturMC Rene stellt autobiografisches Buch vorKulturVon Arkadien bis Anthropozän: Was Landschaftsbilder über ihre Zeit erzählen
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenDobrindt kündigt „Investitionsschutzgesetz“ anBremenWetterbericht für Niedersachsen/Bremen (25.10.2026)NachrichtenEU-Kommission will Frontex zur zentralen Abschiebeagentur machenNachrichtenUhren auf Normalzeit umgestelltNachrichtenVdK-Chefin fürchtet Mehrbelastung pflegender AngehörigerNachrichtenWildberger sieht „neues Zeitalter der Cybersicherheit“

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKramermarktUOdMVerkehr
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok