Kultur

Film: Auf den Spuren eines jüdischen Lebens

Werkstattfilm zeigt in Oldenburg den Film Die Hälfte der Stadt von Pavel Siczek.

Die Animationen des Films wurden unter anderem durch Marc Chagall inspiriert.
Foto: KinOLaden

Oldenburg (pm) In der Filmreihe zum Jahrestag des Kriegsendes in Europa zeigt Werkstattfilm am 24. und 25. Mai um 19.30 Uhr im „KinOLaden“ in der Wallstraße 24 den Film „Die Hälfte der Stadt“ von Pavel Siczek. Er erzählt die Geschichte des jüdischen Fotografen und Gemeindepolitikers Chaim Berman.

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„Die Hälfte der Stadt“

Vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges hat sich Chaim Berman sich für ein friedliches Nebeneinander von Polen, Juden und Deutschen in seiner polnischen Heimatstadt engagiert, doch seine weltoffene Haltung wird ihm bald zum Verhängnis… Der Film nimmt die Zuschauer auf eine Reise durch die Gezeiten eines turbulenten europäischen Jahrhunderts mit und erzählt die bewegende Geschichte eines Mannes, dessen Überzeugungen fortschrittlicher waren, als die Welt in der er lebte.

Regisseur Pawel Siczek lässt mit aufwendig gestalteten Animationssequenzen, die durch die Werke des Malers Marc Chagall und die naive Malerei der Kozienicer Region inspiriert wurden, eine längst vergessene Welt wieder lebendig werden. Die zahlreichen Fotografien sprechen in ihrer zarten Brüchigkeit von der Kostbarkeit des Lebens.

Karten können telefonisch unter 04 41 / 121 80 oder per E-Mail an info@werkstattfilm.de vorbestellt werden.

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