US-Börsen freundlich – Sorge vor Zinserhöhung schwindet

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag schwankungsanfällig, aber am Ende freundlich gezeigt. Der Dow fuhr Achterbahn, nach einem schnellen Anstieg ging es zuerst in den roten Bereich und dann wieder ins Plus - am Ende verblieben 53.840 Punkte und ein Zugewinn von 0,13 Prozent.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag schwankungsanfällig, aber am Ende freundlich gezeigt. Der Dow fuhr Achterbahn, nach einem schnellen Anstieg ging es zuerst in den roten Bereich und dann wieder ins Plus – am Ende verblieben 53.840 Punkte und ein Zugewinn von 0,13 Prozent.

Der breiter gefasste S&P 500 schaffte es sogar auf ein neues Allzeithoch und ging bei 7.799 Punkten mit einem Plus von 0,7 Prozent aus dem Handel. An der Technologiebörse Nasdaq legten die 100 wichtigsten Werte um 1,2 Prozent auf 30.085 Punkte zu.

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Als Grund wurde die nachlassende Inflation genannt, die Erwartungen verstärkt, dass die US-Notenbank im nächsten Monat auf eine Zinserhöhung verzichten könnte. Dementsprechend ging es auch mit Anleiherenditen nach unten.

Für Interesse sorgte auch der Produzentenpreisindex, der die Großhandelspreise misst, und der im Juli unverändert blieb, nachdem er im Juni um 0,1 Prozent gesunken war. Analysten hatten mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet.

Tapestry, der Eigentümer von Marken wie Coach und Kate Spade, verzeichnete einen kräftigen Kurseinbruch von 16,5 Prozent, nachdem die Umsatzprognose für das kommende Jahr die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt hatte. Die Aktie von Workday hingegen stieg um 18 Prozent, nachdem Berichte über mögliche Übernahmegespräche mit der Private-Equity-Firma Silver Lake bekannt wurden.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 86,96 US-Dollar, das waren 202 Cent oder 2,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Der Goldpreis ließ ebenfalls deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.351 US-Dollar gezahlt (-1,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 121,34 Euro pro Gramm.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1527 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8675 Euro zu haben.

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