Digital

Surfspaß in der EWE Arena

Arne Sextro, Sebastian Jurczyk, Hendrik Upgang und Dr. Claus Andresen strahlten heute bei der Vorstellung des neuen Hotspots in der EWE Arena.

Arne Sextro, Sebastian Jurczyk, Hendrik Upgang und Dr. Claus Andresen strahlten heute bei der Vorstellung des neuen Hotspots in der EWE Arena.
Foto: EWE

Anzeige

LzO Immobilienservice

Oldenburg (am) – Neue Zeiten brechen für die Besucher und Veranstalter in der großen EWE Arena in Oldenburg an. Heute wurde der neue Hotspot-Service vorgestellt: 40 Access Points (vergleichbar mit Routern) wurden seit Februar installiert und bieten ab sofort störungsfreies Online-Surfen zeitgleich für mehrere Tausend Nutzer. Der weitere Ausbau durch die EWE TEL für alle Weser-Ems Hallen soll in den nächsten Monaten abgeschlossen werden. Insgesamt werden 100 Access Points montiert.

Mit dem neuen Service solle die Attraktivität für Besucher und Veranstalter erhöht werden, so Hendrik Upgang, kaufmännischer Leiter der Weser-Ems Hallen. Denn bisher seien die mobilen Netze hinter Beton, Glas und Stahl schnell an ihre Grenzen gestoßen. Mit dem Angebot sei man bei den großen Häusern unter den Top10, denn tatsächlich seien nur wenige Hallen ähnlich leistungsstark mit schnellem, mobilem Internet ausgestattet.

„Die Kunden wollten überall und jederzeit online sein“, so Sebastian Jurczyk, EWE TEL-Geschäftsführer. Die Nachfrage nach Hotspots sei überraschend groß. Das gelte insbesondere für die Gastronomie und kommunalen Verwaltungen. Für die neue Hotspot-Landschaft, die in der Region aufgebaut werden soll, sei die EWE Arena ein „Leuchtturmstandort“.

Die Feuertaufe muss die Anlage am Wochenende bestehen, denn dann findet die Beko BBL Top Four in Oldenburg statt. Arne Sextro, Produktmanager und Hotspot-Fachmann von EWE TEL, macht sich wenig Sorgen: „Im Testbetrieb haben bereits 800 Nutzer den Hotspot zeitgleich genutzt“. Von 6000 Besuchern könnten 4000 gleichzeitig online sein. Dr. Claus Andresen, Prokurist und Leiter Sales & Marketing der EWE Baskets sieht eine Attraktivitätssteigerung auch für Basketballfans. Das Abrufen von Spielergebnissen in anderen Hallen, das Teilen von Fotos und Informationen oder Verabredungen in der Pause: Vieles sei damit möglich geworden. „Perspektivisch möchten wir die neue Infrastruktur auch für Aktionen mit unseren Fans nutzen“, so Andresen.

Und mit dem Blick in die Zukunft wurde heute noch eine weitere Neuigkeit verraten: Es soll eine EWE Arena-App bereitgestellt werden, die beispielsweise die Interaktion mit den Fans und Informationen rund um die Hallen ermöglicht. Die WLAN-Infrastruktur ist auch dafür der technische Grundstein. Das wäre das zweite Angebot dieser Art in Deutschland, freut sich Upgang. Bisher konnte bundesweit nur Schalke 04 mit der Veltins-Arena-App punkten. Die App mit verschiedenen Funktionen und Services wie zum Beispiel Ticketverkauf oder Breitbandbestellung für Aussteller soll Ende April / Anfang Mai präsentiert werden.

Die Hotspot-Investition kostet die Weser-Ems Hallen jährlich 20.200 Euro. Eine Refinanzierung könnte über die App erfolgen.

Hotspot-Nutzung

WLAN muss für das Smartphone eingeschaltet sein. Danach wird das Netzwerk „EWE Hotspot“ ausgewählt. Der Nutzer klickt auf „im WLAN Netzwerk anmelden“ oder der Browser öffnet sich automatisch. Nun kann er entweder seine EWE TEL-E-Mail-Adresse mit Passwort eingeben oder „Jetzt ohne Anmeldung surfen“ auswählen. Anschließend muss noch den Nutzerbedingungen zugestimmt werden und dann kann es losgehen.

Gut zu wissen

EWE TEL-Kunden surfen über den Hotspot kostenlos und unbegrenzt. Die Nutzer anderer Anbieter erhalten 60 Minuten pro Tag kostenlose Hotspot-Zeit. Wenn die neue App zur Verfügung steht, können ihre Nutzer netzunabhängig unbegrenzt Surfen. Für die BBL Top Four werden Voucher (Gutscheine) verteilt.

Vorheriger Artikel

Warnstreik: Erzieherinnen machen Druck

Nächster Artikel

Gertrudenfriedhof: Historische Gräber saniert