Unfall auf der A1 bei Wildeshausen: Autobahnkonzept bewährt sich
Die Feuerwehren Wildeshausen, Harpstedt und Groß Ippener sind am Donnerstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 alarmiert worden. Wie die Kreisfeuerwehr Oldenburg mitteilte, war ein Transporter kurz hinter der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord in Fahrtrichtung Hamburg auf das Heck eines Lastwagens aufgefahren.
Der Fahrer erlitt dabei starke Schmerzen im Kniebereich, ersten Meldungen zufolge soll er zudem in seinem Fahrzeug eingeklemmt gewesen sein.
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Da sich die Einsatzstelle möglicherweise innerhalb einer Baustelle auf der Autobahn befand, erfolgte die Alarmierung nach dem bestehenden Autobahnkonzept. Dabei werden unabhängig von der genauen Einsatzörtlichkeit alle drei zuständigen Feuerwehren zeitgleich alarmiert und fahren zunächst die jeweiligen Autobahnauffahrten an.
Erst nach einer ersten Erkundung durch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte rücken weitere Kräfte bei Bedarf auf die Autobahn vor, um zu verhindern, dass Einsatzfahrzeuge im Baustellenbereich durch die Verkehrslage aufgehalten werden.
Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage glücklicherweise nicht. Der Fahrer hatte das Fahrzeug bereits verlassen und saß beim Eintreffen der Feuerwehr auf der Leitplanke.
Er wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten eine Erkundung auf mögliche Gefahren durch, kontrollierten das Fahrzeug auf auslaufende Betriebsstoffe und klemmten die Fahrzeugbatterie ab.
Bereits nach rund zehn Minuten konnten die Feuerwehren den Einsatz beenden. Während dieses Einsatzes wurden zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Wildeshausen durch die Großleitstelle Oldenburg zu einem weiteren Einsatz alarmiert, bei dem eine Öl- beziehungsweise Dieselspur beseitigt werden musste.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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