Ausbildung

Nicht ohne Lehrvertrag in die Ferien

Die Handwerkskammer Oldenburg bietet einen Lehrstellenradar als App für das Smartphone.

Die Handwerkskammer bietet einen Lehrstellenradar als App für das Smartphone.
Foto: Anja Michaeli

Anzeige

LzO Vorsorge

Oldenburg / red / pm – „Wer in diesem Sommer die Schule verlässt, hat im besten Fall schon alles geregelt. Wer noch nicht weiß, wie es weitergeht, sollte jetzt tätig werden“, sagt Wolfgang Jöhnk. Der Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung bei der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg ruft alle Schulabgänger auf, nicht ohne Lehrvertrag in die Ferien zu gehen. „In vielen handwerklichen Ausbildungsberufen gibt es noch freie Plätze. Internetrecherche oder der Anruf bei unseren Ausbildungsberatern helfen bei der Suche“, so Jöhnk.

Das Handwerk verfügt über regionale Lehrstellenbörsen (www.hwk-oldenburg.de) und über die bundesweite App „Lehrstellenradar“, die unter diesem Stichwort kostenlos auf mobile Endgeräte geladen werden kann. In der HWK-Lehrstellenbörse sind zum Beispiel 118 Angebote in 45 verschiedenen Berufen hinterlegt. Telefonisch ist die Beratungsstelle der Handwerkskammer unter 04 41 / 23 22 48 zu erreichen. Hier kann auch die Broschüre „Deine Zukunft im Handwerk“ kostenlos angeforder werdent. Darin werden alle 80 Ausbildungsberufe, die in der Region angeboten werden, beschrieben.

Zum Stichtag 31. Mai waren bei der Kammer 1099 neue Lehrverträge für das laufende Jahr eingetragen. Damit befinden sich die Eintragungszahlen auf Vorjahresniveau (1096 Lehrverträge). Die beliebtesten Ausbildungsberufe sind zurzeit Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit 147 Lehrverträgen, gefolgt vom Elektroniker/in mit 137 Lehrverträgen und dem/der Anlagenmechaniker/in SHK mit 99 Lehrverträgen. Die meisten offene Stellen gibt es in folgenden Berufen: Anlagenmechaniker/in SHK zwölf offene Lehrstellen, Metallbauer/in (zwölf), Kraftfahrzeugmechatroniker/in (elf) und Friseur/in (elf).

Mehr Informationen unter www.hwk-oldenburg.de.

Vorheriger Artikel

All-IP: Kein Anschluss unter dieser Nummer

Nächster Artikel

Krone-Schmalz: Klischeehaftes Russlandbild korrigiert

1 Kommentar

  1. Dirk
    3. Juni 2015 um 13.36

    Will die App niemand nutzen, was verständlich wäre, oder warum erneut der Hinweis auf diesen Schwachsinn?

    LG