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Moderne Partnersuche: Wie sich heute verliebt wird

Die Partnersuche in der heutigen Zeit unterscheidet sich maßgeblich von der Art der Suche, die noch vor einigen Jahrzehnten üblich war.

Die moderne Partnersuche unterscheidet sich maßgeblich von der Art der Suche, die noch vor einigen Jahrzehnten üblich war.
Foto: maral85 / flickr.com; Lizenz: CC BY 2.0

Anzeige Die Partnersuche in der heutigen Zeit unterscheidet sich maßgeblich von der Art der Suche, die noch vor einigen Jahrzehnten üblich war. Das liegt auch und vor allem an den modernen technischen Errungenschaften, die eine andere Art der Partnerwahl möglich machen.

Singlebörsen und Dating-Apps

Die Partnersuche im Internet hat gerade bei der jüngeren Generation einen maßgeblichen Stellenwert. Aber auch Menschen über 50 entdecken immer häufiger die Möglichkeiten, welche Online-Singlebörsen und Dating-Apps wie Badoo bieten. Bei der Suche nach einem Partner im Internet ist die Art und Weise des Vorgehens maßgeblich anders, als bei der Suche nach einer Beziehung im realen Leben.

Während beim Ansprechen in der Bar oder im Club vor allem äußerliche Werte maßgeblich sind, ist es beim Kennenlernen über ein Singlebörsen-Profil möglich, bereits vor dem ersten Nachrichtenaustausch Näheres über die Lebenseinstellungen, Wünsche und Interessen der anderen Person zu erfahren. Manche Singlebörsen bieten auch Persönlichkeitstests an, mit denen die Passung der Partner vorab festgestellt werden soll. Auf der anderen Seite entfällt beim Kennenlernen im Internet die Möglichkeit, die „Chemie“ festzustellen, also die Anziehungskraft, die von einem Menschen aufgrund seiner Stimme, seiner Gestik, Mimik und des ihm eigenen Geruchs ausgeht. Dieser Eindruck kann nicht vollständig durch die eingestellten Profilbilder ersetzt werden. Deshalb ist für die meisten Teilnehmer der Online-Partnersuche klar, dass eine Partnerschaft erst bei einem realen Treffen besiegelt werden kann.

Verschiedene Prinzipien der Online-Partnersuche

Singlebörsen und Single-Apps verfolgen unterschiedliche Ansätze, wenn es darum geht, die passenden Menschen zusammenzuführen. Einige von ihnen betrachten sich als Partnervermittlung. Hier füllen die Teilnehmer im Rahmen ihrer Anmeldung einen umfangreichen Persönlichkeitstest aus. Nach Abschluss der Anmeldung erhalten sie Partnervorschläge, die sich am Ergebnis des Tests orientieren – mit dem Ziel einer möglichst guten Passung. Bei diesem Ansatz geht es vor allem um die inneren Werte und Interessen der Teilnehmer.

Das andere Extrem besteht in einer Art „Wisch-System“, das häufig bei Smartphone-Apps zu finden ist. Hier bekommt der Nutzer Fotos der anderen Teilnehmer präsentiert. Mit einem Wisch bestimmt er, ob er die jeweilige Person näher kennenlernen möchte. Weiterhin gibt es Anbieter, die vor allem das Katalogprinzip verfolgen. Hier werden die Profile der anderen Teilnehmer mit einer Voransicht des Profilbildes in einer Liste oder in einem Gitter angezeigt – gefiltert durch vorher angegebene Suchparameter (zum Beispiel Körpergröße, Haarfarbe, Alter). Ein Klick auf eines der Bilder führt dann zum Profil des betreffenden Teilnehmers, der dann bei weiterem Gefallen über die integrierte Nachrichtenfunktion angeschrieben werden kann.

Weitere Arten der Partnersuche

Wer sich nicht in einer Singlebörse oder Dating-App anmelden möchte, kann auch andere Formen der modernen Partnersuche ausprobieren. Dies bezieht sich auch auf andere Arten von Internetseiten – zum Beispiel soziale Netzwerke wie Facebook oder Foren zu gemeinsamen Hobbys. Aber auch offline gibt es moderne Wege des Kennenlernens. Speed-Dating, Single-Reisen und Single-Kochkurse führen Menschen mit dem Wunsch nach einer festen Partnerschaft zusammen. Und natürlich gibt es nach wie vor die bewährten klassischen Techniken – die Suche im Freundeskreis, das Kennenlernen am Arbeitsplatz oder auch das gemeinsame Anstehen an der Supermarktkasse.

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