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Leben mit einer Nahrungsunverträglichkeit

Fructose

Foto: FabrikaPhoto

Anzeige Es ist ein Thema, über das nicht gerne gesprochen wird. Das betrifft sowohl die Gesprächsbasis in der Öffentlichkeit als auch im privaten Raum. Vor allem kommt es sehr häufig bei gesellschaftlichen Anlässen vor, dass Sie beim Kellner nach den Inhalten in den angebotenen Leckereien in der Speisekarte fragen muss. Man schiebt dann häufig das Argument vor, dass man etwa auf seine Linie achten muss. Nur allzu ungern gibt man zu, dass man an einer Nahrungsunverträglichkeit leidet. Es ist aber nicht nur ein gesellschaftlich heikles Thema, sondern führt auch zu einer enormen emotionalen Spannung. Darauf wird sehr oft vergessen. Natürlich kennt auch der Kellner nicht immer alle Bestandteile in einer Speise. Weiß man zum Beispiel, wie viel Zucker verwendet wurde oder ob überhaupt Zucker verwendet wurde. Das muss nicht unbedingt der direkt beigefügte Zucker im Obstrudel sein.

Alltagsprobleme mit einer Nahrungsunverträglichkeit

Wenn Sie beispielsweise an einer Fructoseintoleranz leiden, dann kann bereits das Überschreiten einer bestimmten Menge an Fruchtstücken zu physischen Problemen führen. Welcher Kellner kennt aber den genauen Gewichtsanteil der Äpfel, die in einem Obststrudel verwendet worden sind. Dazu müsste dieser auch noch auf das Stück heruntergerechnet werden, welches Sie gerade im Begriff sind zu bestellen. Sie können sich also sehr gut vorstellen, welcher gesellschaftliche Druck in einer solchen Situation entstehen könnte. In der Praxis werden Sie vermutlich eine Alternative wählen und damit bestimmte Speisen gleich vorweg ausschließen. Sie können das Leben mit einer Nahrungsunverträglichkeit aber dennoch genießen. Wie so oft im Leben ist die richtige Strategie für ein erfolgreiches Handeln entscheidend. Wenn Sie bereits seit Geburt an einer Nahrungsunverträglichkeit leiden, dann wird es vielleicht leichter sein.

Wenn Sie eine Nahrungsunverträglichkeit entdecken – Strategien für den richtigen Umgang

Viele Menschen entwickeln aber im Laufe ihres Lebens diese unangenehmen Seiten und müssen sich dann später im Leben darauf einstellen. Zunächst müssen Sie auf die Symptome achten. Meist sind es Symptome, wie zum Beispiel Unwohlsein oder ein Ausschlag. Der Arzt wird dann einen Test machen. Zur Anwendung kommen zum Bespiel Wasserstoff-Tests oder auch verschiedene Blut- und Gentests. Unter Umständen lässt sich die Nahrungsunverträglichkeit auch durch ihren Arzt behandeln und stellen Ihnen den richtigen Nahrungsplan auf.

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