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Warnstreik in Bremen und Niedersachsen

Heute haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes zu einem ganztägigen Warnstreik in Bremen und Niedersachsen aufgerufen.

Die zentrale Kundgebung fand auf dem Marktplatz in Bremen statt.
Foto: privat

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Bremen (am/pm) – Heute haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, ver.di, GEW, GdP und dbb Tarifunion, zu einem ganztägigen Warnstreik in Bremen und Niedersachsen vor der dritten Verhandlungsrunde am 16. und 17. März aufgerufen. An der Streikkundgebung in Bremen mit rund 7000 Teilnehmern – unter anderem von Straßenmeistereien, den Staatstheatern bis hin zu zahlreichen Landesbehörden – beteiligen sich auch Beschäftigte aus Oldenburg.

Bisher haben die Arbeitgeber in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) noch kein Verhandlungsangebot vorgelegt. „Im Gegenteil, sie haben die Verhandlungskommission der Gewerkschaften mit der Forderung nach einem Eingriff in die betriebliche Altersversorgung konfrontiert und damit provoziert“, teilt ver.di Bezirk Weser-Ems mit.

Zwei Demonstrationszüge zogen heute durch die Bremer Innenstadt zur zentralen Kundgebung auf dem Marktplatz. Dort sprachen die Vertreter der beteiligten Gewerkschaften.

Hintergrund zum Warnstreik

ver.di fordert für die 800.000 Tarifbeschäftigten der Länder (ohne Hessen) eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro monatlich, die verbindliche Übernahme der Auszubildenden nach der Ausbildung sowie die Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und eine Erhöhung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende von 27 auf 30 Tage. Das Tarifergebnis soll zeit- und inhaltsgleich auf die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie rund 700.000 Pensionäre übertragen werden.

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