Region

Kurzführungen geben Einblicke in die Region

Wer mehr über die Geschichte und die Kultur des Oldenburger Landes erfahren möchte, der kann das Angebot von Gästeführern nutzen. Zum vierten Mal laden sie zum Erlebnis-Tag der Gästeführung ein.

Erwarten viele Teilnehmer am Erlebnis-Tag (von links): Irmtraud Eilers, Natalie Geerlings von der LEB, Gästeführer Bernd Munderloh, Michael Brandt, Thomas Kossendey und Vorstandsmitglied Karin Logemann.
Foto. privat

Oldenburg (zb) Wer mehr über die Geschichte und die Kultur des Oldenburger Landes erfahren möchte, der kann am kommenden Sonntag, 23. April, das umfangreiche Angebot von qualifizierten Gästeführern nutzen. Zum vierten Mal laden sie zum Erlebnis-Tag der Gästeführung im Oldenburger Land ein. Die kostenlosen Kurzführungen verschaffen einen Einblick in das umfangreiche kulturtouristische Angebot der Region.

Anzeige

Der Tag der Gästeführung im Oldenburger Land steht unter dem Motto „umzu und mittendrin“. Die Arbeitsgemeinschaft Kulturtourismus der Oldenburgischen Landschaft koordiniert das Projekt in Zusammenarbeit mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB). An vielen Orten im Oldenburger Land finden um 14 und 16 Uhr Schnupperführungen teil, die etwa eine halbe Stunde dauern und für die man sich nicht anmelden muss.

Das Netzwerk von Gästeführern existiert seit 25 Jahren. Seit über 20 Jahren qualifiziert die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) in Zusammenarbeit mit der Oldenburgischen Landschaft unter der Marke „Gästeführen mit Stern“ Gästeführer im Oldenburger Land. „Uns verbindet die Freude, unser Lebensumfeld, unsere Heimat mit all ihrem Charme und ihren Besonderheiten den Gästen vorzustellen und die Augen für Wissenswertes zu öffnen“, sagt Irmtraud Eilers, Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Kultur und Gästeführung. Ziel des Kulturtourismus ist es, das Oldenburger Land in all seinen Facetten durch kurzweilige Kulturprogramme von den Dammer Bergen im Süden durch Geest, Marsch und Moor bis zum Wattenmeer bekannt zu machen.

Beim diesjährigen Erlebnis-Tag stehen 38 kostenlose Führungen auf dem Programm. „80 Prozent der Angebote sind neu konzipiert“, berichtet Irmtraud Eilers. Egal, wofür man sich entscheidet, das Oldenburger Land hat viel zu bieten. Sei es ein historischer Seenotrettungskreuzer, die alte Hubbrücke in der Wesermarsch mit ihrer großen Klappe, der Oldenburger Schlossgarten, in dem unter anderem auch der Dichter Hans-Christian Andersen zu Besuch war, Wissenswertes über den einstigen Deichbau in Fedderwardersiel, der Schwerstarbeit bedeutete oder den Oldenburger Waffenplatz, über den es Schauriges zu berichten gibt, das Programm ist vielfältig, kurzweilig und unterhaltsam.

Die Gästeführung sei ein wichtiges Instrument, die Identität des Oldenburger Landes zu stärken, sagt Landschaftspräsident Thomas Kossendey. Zudem berichtet er von einem großen Interesse aus anderen Regionen an den Ideen. Geschäftsführer Dr. Michael Brandt bedauert, dass es für die gesamte Region keine übergeordnete Tourismus-Organisation gibt.

Informationen zu sämtlichen Führungen am 4. Aktionstag gibt es unter www.kulturtourismus-ol.de.

Vorheriger Artikel

Gaming-Abend in der Stadtbibliothek Oldenburg

Nächster Artikel

Klinikum-Zentrallabor öffnet seine Türen