Region

Fotowettbewerb: Metropolregion aus der Perspektive ihrer Bewohner

Harald Lesch, Anna Meincke und Jörg Bensberg rufen zum Fotowettbewerb der Metropolregion Nordwest auf.

Harald Lesch, Anna Meincke und Jörg Bensberg (von links) stellten gestern den Fotowettbewerb vor.
Foto: AGVR / Markus Hibbeler

Oldenburg (zb) Zu einem Fotowettbewerb unter dem Motto „Sie sind die Region“ ruft die Metropolregion Nordwest gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems auf. 3,2 Millionen Menschen sind aufgefordert, sich daran zu beteiligen. Es winken attraktive Preise.

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Es ist der erste Wettbewerb dieser Art, den die Metropolregion startet. „Wir finden die Idee sehr gut, weil sie die Emotionen der Bürger in der Metropolregion anspricht“, sagt Jörg Bensberg, Vorsitzender der Metropolregion Nordwest und Landrat des Ammerlandes. „Wir möchten wissen, wie die Menschen diese Region empfinden und wie sie sie visualisieren. Dass uns die Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems dabei finanziell und ideell unterstützen, freut uns besonders.“

Visuelle Auseinandersetzung mit der eigenen Umgebung

Ihr Geschäftsführer Harald Lesch begrüßt den Wettbewerb und ist gespannt auf die Fotos. „Sie werden uns zeigen, mit welchem Blick die Bewohner ihre Region sehen.“ Tatsächlich erhoffen sich beide Perspektiven, „die wir so noch nicht gesehen oder wahrgenommen haben. Wichtigster Aspekt ist jedoch die visuelle Auseinandersetzung mit der eigenen Umgebung.“

„Jeder, ob Profi oder Amateur, kann bis zum 15. Oktober mitmachen und darf maximal zwei Fotos einsenden“, sagt Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest. Gefragt sind Aufnahmen in einer Größe von mindestens 3720 x 2480 Pixel im JPEG-Dateiformat zu den Kategorien „Lebensraum Metropolregion Nordwest“ und „Wirtschaftsstandort Metropolregion Nordwest“. Das heißt, man kann in beiden Kategorien teilnehmen oder auch nur in einer.

Jury aus Politik, Wirtschaft und Kultur

Die sechsköpfige Jury aus Politik, Wirtschaft und Kultur kommt aus den unterschiedlichen Teilen der Region und entscheidet über die jeweils drei besten Fotos beider Kategorien. Sie werden mit 750, 500 und 250 Euro belohnt. Die Einsender der zwölf besten Fotos nehmen zudem an einem Fotoworkshop teil und werden ihre Bilder auf einem Fotokalender 2017 wiederfinden. Die besten 24 Fotos gehen auf eine Wanderausstellung quer durch die Region. Vergeben werden die Auszeichnungen im Rahmen des Festaktes zum zehnjährigen Bestehen der Metropolregion Nordwest am 5. Dezember im Bremer Rathaus.

Mehr Informationen gibt es unter www.metropolregion-nordwest.de/fotowettbewerb.

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1 Kommentar

  1. Manfred Murdfield
    24. August 2016 um 12.22

    Was ist eigentlich eine „Metropole“? Für mich war das immer „New York, Tokio, London etc.“. Meinetwegen auch noch irgendwie Berlin, München oder Köln und umzu. Aber Westerstede, Oldenburg und Bremen?? Der Zusatz „Region“ ist ja kaum zielführend, auch London ist eine „Region“. Ich glaub ich hab in meinem diesbezüglichen Verständniskurs was verschlafen, aber vielleicht geht es ja eigentlich um Fördermittel und Brüssel hat es noch nicht gemerkt. Dann sollte ich auch eine Metropole gründen.