Oldenburg

Wiederholungstat: Erneuter Luftgewehr-Angriff auf Katzen

Röntgenbild von „Jule“. Sie muss nun mit dem Projektil in der Schulter leben.

Röntgenbild von „Jule“. Sie muss nun mit dem Projektil in der Schulter leben.
Foto: Eva Fackelmann

Oldenburg (Danielle C. Zollickhofer) In Ofenerdiek wurde erneut mit einem Luftgewehr auf Katzen geschossen. Bereits zwei Vierbeiner sind dort in diesem Monat von einem Projektil getroffen worden. Der Täter ist bislang unbekannt.

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Der dreijährige Kater Marley wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag in die linke Brustseite geschossen. „Am Abend haben wir ihn noch wohlauf gesehen. Am Morgen zog sich dann eine Blutspur durch das gesamte Haus und Marley hatte eine klaffende Wunde“, berichtet Besitzer Carsten Hinrichs. Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass sich ein Diabolo-Geschoss in der Brust des Katers befand. Es konnte herausoperiert werden und das Tier ist bis auf ein Hämatom wohlauf.

Marley ist jedoch nicht der Einzige, der von einem Projektil getroffen wurde. Die Katze einer Nachbarin hat ein Geschoss in der Schulter. Bei „Jule“, kann es jedoch nicht entfernt werden, da sie aufgrund einer Herzkrankheit die Narkose nicht überleben würde.

Bereits in der Vergangenheit hatte es Vorkommnisse dieser Art gegeben (die OOZ berichtete). Damals wurden drei Tiere von einem Geschoss getroffen. Die Nachbarn erstatteten daraufhin Anzeige bei der Polizei, allerdings hatte man das Verfahren mangels Beweisen eingestellt. „Nun wollen wir die Nachbarn erneut aufrütteln und Katzenbesitzer warnen“, so Hinrichs.

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