Oldenburg

Wanderausstellung: Kampf um Gleichberechtigung

Wanderausstellung „Gleichberechtigung ins Grundgesetz“.

Wanderausstellung „Gleichberechtigung ins Grundgesetz“.
Foto: Gleichstellungsbüro Landkreis Harburg

Oldenburg (am/ki/pm) Die Wanderausstellung „Gleichberechtigung im Grundgesetz – Das Ringen um Frauenrechte und Demokratie in Deutschland“ ist in Oldenburg an mehreren Orten zu sehen. Das Gleichstellungsbüro des Landkreises Harburg hat sie konzipiert, das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg holt sie auf Initiative in die Stadt. Die Ausstellung zeigt, wie Frauen gleiche Rechte erstritten haben und wie eng dieser Kampf mit der Entwicklung der Demokratie verbunden ist. An vier Stationen im Stadtgebiet thematisiert sie historische Entwicklungen und aktuelle Fragen der Gleichstellung. Vorträge, eine Filmvorführung und eine weitere Ausstellung in der Innenstadt ergänzen das Programm.

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Im Mittelpunkt stehen Frauen, deren Einsatz für gleiche Rechte die Geschichte geprägt hat. Die Ausstellung zeichnet historische Wendepunkte nach und zeigt, wie mühsam der Weg zur Gleichstellung war. Zugleich schlägt sie den Bogen in die Gegenwart. „Die Ausstellung macht sichtbar, wie hart Gleichberechtigung erkämpft wurde – und warum wir uns auch heute weiterhin aktiv für sie einsetzen müssen“, sagt Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sei es wichtig, diese Geschichte zu kennen und daraus Impulse für die Gegenwart zu gewinnen.

Vier Stationen im Stadtgebiet

Zu sehen ist die Ausstellung von Donnerstag, 30. April, bis Samstag, 16. Mai, in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3. Von Montag, 18. Mai, bis Mittwoch, 3. Juni, folgt die Station im Foyer des Oldenburgischen Staatstheaters, Theaterwall 28. Von Freitag, 5. Juni, bis Freitag, 26. Juni, wird sie in der Polizeidirektion Oldenburg, Theodor-Tantzen-Platz 8, gezeigt. Die vierte Station ist von Montag, 29. Juni, bis Freitag, 10. Juli, beim AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V., Klingenbergstraße 73.

Begleitprogramm im PFL

Das Begleitprogramm beginnt am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr mit der Eröffnung im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Den Auftakt bildet ein Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Lembke unter dem Titel „Demokratie braucht Gleichberechtigung“. Dafür bittet die Stadt bis Montag, 27. April, um Anmeldung per E-Mail an gleichstellung@stadt-oldenburg.de.

Ein weiterer Vortrag folgt am Montag, 11. Mai, um 18.30 Uhr. Katharina Mosene (M.A.) spricht dann zum Thema „Von Artikel 3 zu Algorithmus: Gleichberechtigung im digitalen Zeitalter verteidigen“. Am Dienstag, 12. Mai, wird dort ebenfalls um 18.30 Uhr der Film „Die Mütter des Grundgesetzes – Ihr Kampf um Gleichberechtigung“ gezeigt. Für beide Termine ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Eröffnung in der Polizeidirektion

Eine weitere Eröffnung ist für Donnerstag, 4. Juni, um 17 Uhr in der Polizeidirektion Oldenburg im Alten Landtag, Tappenbeckstraße 1, geplant. Dort sprechen Polizeipräsident Andreas Sagehorn sowie die Landtagsabgeordnete Hanna Naber. Der Eintritt ist frei. Interessierte sollen sich bis zum 31. Mai per E-Mail an wanderausstellung-gleichberechtigung-gg@pd-ol.polizei.niedersachsen.de anmelden.

Open-Air-Ausstellung in der Innenstadt

Parallel zur Wanderausstellung zeigt die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte an der Ecke Haarenstraße / Langestraße eine Open-Air-Ausstellung. Sie macht historische Orte sichtbar, an denen Menschen für die Gleichberechtigung der Geschlechter eingetreten sind.

Kooperation und Förderung

Die Ausstellung wird in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten des AWO Bezirksverbands Weser-Ems, des Oldenburgischen Staatstheaters sowie der Polizeidirektion Oldenburg realisiert. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung unterstützt das Projekt im Rahmen der Initiative „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“.

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