Innenstadt

Wiedereröffnung der VWG-Mobilitätszentrale

Architekt Alexis Angelis, Stadträtin Gabriele Niesen, Meike Dietmar, Felix Kohn (beide (Mitglieder im Behindertenbeirat Oldenburg), Christof Herr (Geschäftsführer ZVBN), Susanne Menge (MdL, Aufsichtsratsvorsitzende der VWG), und VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann eröffneten die modernisierte Mobilitätszentrale.

Architekt Alexis Angelis, Stadträtin Gabriele Niesen, Meike Dietmar, Felix Kohn (beide (Mitglieder im Behindertenbeirat Oldenburg), Christof Herr (Geschäftsführer ZVBN), Susanne Menge (MdL, Aufsichtsratsvorsitzende der VWG), und VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann (von links) eröffneten die modernisierte Mobilitätszentrale.
Foto: privat

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Oldenburg/am/pm – Im April des letzten Jahres ist der Startschuss zur Modernisierung der VWG-Mobilitätszentrale im historischen Gebäude aus dem Jahr 1835 an der Staulinie 1 gefallen (die OOZ berichtete). Nach der Schaffung des barrierenfreien Zugangs und der Umsetzung der Maßnahme wurde jetzt die offizielle Wiedereröffnung gefeiert.

„Nicht vorhersehbare Probleme gab es eigentlich nicht. Es ist ein historischen Gebäude mit den üblichen Wehwehchen““, so Emschermann. Durch die Maßnahme sind großzügigere Flächen im Verkaufs- und Beratungsraum entstanden. Der Kundenbereich im Erdgeschoss wurde zusätzlich mit einem Büro versehen, in dem bei Bedarf auch diskrete Kundengespräche geführt werden können. Vier neue Arbeitsplätze wurden am Verkaufstresen geschaffen. Ein zusätzlicher Verkaufs- und Beratungsplatz an der Seite des Verkaufstresen ist für mobilitätseingeschränkte Personen in einem Rollstuhl eingerichtet worden. Im 1. Obergeschoss des modernisierten Gebäudes befindet sich nun ein weiterer Büroraum mit zwei Arbeitsplätzen. Insgesamt konnte die Anzahl der vorhandenen Arbeitsplätze von 6 auf 9 gesteigert werden.

Barrierefreiheit

Besonders das Thema Barrierefreiheit war im Rahmen der Modernisierung ein wichtiger Schwerpunkt. So wurde um die fehlende Zugänglichkeit auch für mobilitätseingeschränkte Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Außenseite des Gebäudes eine Zufahrtsrampe gebaut. „Rollstuhlfahrer, Personen mit einem Rollator, aber auch Mütter oder Väter mit Kinderwagen können die Mobilitätszentrale nun problemlos erreichen. Durch eine entsprechende Beleuchtung können auch sehbehinderte und seheingeschränkte Personen sich ab jetzt besser orientieren.

Der besondere Charakter des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes ist trotz der Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen erhalten geblieben. Gleichzeitig wurde eine vollständige energetische Sanierung durchgeführt sowie auf den konsequenten Einsatz energiesparender LED-Beleuchtung geachtet.

Service der Mobilitätszentrale

Neben der Beratung von Tarifangeboten des Verkehrsverbundes Bremen / Niedersachsen (VBN), dem Verkauf von sämtlichen Tickets der NordWestBahn und des überregionalen Bahnfernverkehrs (DB-Agentur), Auskünften zu Fahrplänen des Nahverkehrs finden die Kundinnen und Kunden hier ebenso eine Anlaufstelle für das CarSharing. Auch über die Trinkwasserversorgung in Oldenburg wird informiert. Dazu gehört selbstverständlich auch ein kostenloser Trinkwasserspender, den die Kunden nutzen können.

Defibrillatoren

Ab sofort befinden sich auch zwei Defibrillatoren in den Kundencentern der VWG. Ein Defibrillator wurde in der Mobilitätszentrale am Lappan und ein Defibrillator im Kundencenter am ZOB angebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kundencentern haben bereits eine spezielle Einweisung in das Gerät erhalten, um während der Öffnungszeiten bei einem Notfall unterstützen zu können.

Gemeinsames Projekt der Stadt Oldenburg und der VWG

Die Modernisierung und barrierefreie Gestaltung der Mobilitätszentrale ist ein Schlüsselprojekt für die Weiterentwicklung des ÖPNV im Rahmen des Strategieplans Mobilität und Verkehr der Stadt Oldenburg. Gefördert wurde die Modernisierung und barrierefreie Ausgestaltung der Mobilitätszentrale vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen / Niedersachsen (ZVBN). Die Investitionskosten inklusive Kauf der Immobilie belaufen sich auf insgesamt 1,1 Million Euro.

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1 Kommentar

  1. Klaus
    30. Januar 2015 um 10.48

    Prima , für Fotos haben die Leute der VWG immer Zeit.
    Aber sich persönlich mal was dazu zu sagen, wieso meine Tochter (wiederholt ) bei Buseinsteig am Arm festgehalten wurden, der hatte keiner Zeit, das musste die NormBeschwerdeAbteilung der VWEG erledigen.

    Auf andere Beschwerden wird auch nur so bla bla eingegangen.
    Da wundert es mich auch nicht warum einige Mitmenschen schwarz fahren oder noch schlimmer mit dem eigenen PKW fahren.