Inkasso: Keine Angst vor falschen Eintreibern

Die Verbraucherzentrale klärt mit einem Film über echtes und betrügerisches Inkasso und den Umgang mit Mahnschreiben auf.

Die Verbraucherzentrale klärt mit einem Film über echtes und betrügerisches Inkasso und den Umgang mit Mahnschreiben auf.
Foto: Christian Kruse

Hannover / am / pm – Was tun, wenn einem als Verbraucher plötzlich die Mahnung eines Inkassounternehmens in den Briefkasten flattert? Sie kann einen gehörigen Schreck einjagen. Zahlreiche Geschichten über Unternehmen wie Moskau-Inkasso und Co. geistern herum, die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken sollen, um vermeintliche Geldforderungen einzutreiben, so die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

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Die Verbraucherzentrale klärt jetzt mit einem Film in mehreren Sprachen darüber auf, wie Verbraucher mit einem solchen Mahnschreiben am besten umgehen sollen: ruhig bleiben, die Nerven bewahren und sich bei den Verbraucherschützern Rat und Hilfe holen.

Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen sagt dazu: „Verbraucher berichten uns häufig, sie zahlen die Forderungen aus Angst, es könnte zu einem Straf- oder Vollstreckungsverfahren kommen.“ Dass das aber der falsche Weg ist, zeigt der Erklärfilm über Inkassobriefe.

Der Film ist neben einer deutschen Version auch in den Sprachen englisch, französisch, polnisch, russisch und türkisch abrufbar.

Wer auch solche Briefe erhalten und negative Erfahrungen mit Inkasso-Unternehmen gemacht hat, kann dies noch bis Ende August der Verbraucherzentrale Niedersachsen schildern, direkt in den Beratungsstellen oder auch über ein Online-Formular. Auf der Website sind zudem Informationen und Musterbriefe zu finden. Die Unterlagen können auch direkt per Post an Verbraucherzentrale Niedersachsen, Stichwort Inkasso, Papendiek 24-26, 37073 Göttingen oder per E-Mail an inkasso@vzniedersachsen.de gesendet werden.

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