Schnee und Glätte verursachen zahlreiche Unfälle in der Wesermarsch
Schnee und Glätte haben im Bereich der Polizei Nordenham zu einer Serie von Verkehrsunfällen geführt. Wie die Polizei mitteilte, gab es von Samstagmorgen bis Sonntagvormittag insgesamt 16 witterungsbedingte Unfälle, bei denen es lediglich zu Sachschäden kam.
Mehrere Fahrzeuge hatten sich zudem in Schneewehen festgefahren.
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Ein besonders schwerer Unfall ereignete sich bereits am Freitag gegen 14:30 Uhr auf der B437 in Richtung Stadland. Dort verlor der 50-jährige Fahrer eines Sattelzugs auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle und kollidierte beim Einfahren in den Wesertunnel mit der Tunnelwand.
Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Durch die Kollision wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst, woraufhin beide Tunnelröhren zunächst automatisch gesperrt wurden. Nachdem ein Brand ausgeschlossen werden konnte, wurde die Südröhre wieder freigegeben.
Die Nordröhre musste für knapp drei Stunden voll gesperrt bleiben, um den Sattelzug zu bergen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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