Rebhuhn-Schutz im Landkreis Wolfenbüttel zeigt Erfolge
Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026. Das hat der NABU bekannt gegeben. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat mitgeteilt, dass sich die Partner des Niedersächsischen Weges bereits seit mehreren Jahren im Landkreis Wolfenbüttel für den Schutz des Agrarvogels einsetzen.
Dort wurde eine speziell für Rebhühner angelegte Blühfläche erheblich vergrößert.
Die gesamte Projektfläche ist von rund 50 Hektar im Jahr 2023 auf 230 Hektar im Jahr 2025 gestiegen. Das entspricht einer Steigerung um 360 Prozent.
Auf den Flächen wachsen Blühmischungen, die mindestens zwei Jahre bestehen bleiben. Landwirte, die Flächen bereitstellen, erhalten aktuell 1.200 Euro pro Hektar und Jahr von der Unteren Naturschutzbehörde.
Die Behörde stellt auch das Saatgut kostenlos zur Verfügung.
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Regelmäßige Erhebungen der Unteren Naturschutzbehörde zeigen, dass die Maßnahmen wirken. Die Anzahl der Rebhuhn-Sichtungen auf den Monitoring-Flächen im Landkreis ist in den Jahren 2023 bis 2025 entgegen dem Bundestrend stabil geblieben.
Auf Kartierflächen mit mehreren Blühflächen innerhalb eines 500 Meter-Radius kamen etwa 30 Prozent mehr Rebhühner vor. Der Landkreis Wolfenbüttel arbeitet derzeit an der langfristigen Weiterentwicklung des Programms.
dts Nachrichtenagentur





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