Niedersächsischer Tourismus im August mit stabilen Gästezahlen und weniger Übernachtungen

Niedersächsischer Tourismus im August mit stabilen Gästezahlen und weniger Übernachtungen

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Im August sind die Gästeankünfte in den Beherbergungsbetrieben Niedersachsens nahezu stabil geblieben, während die Übernachtungen zurückgegangen sind. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen teilte auf Basis vorläufiger Ergebnisse mit, dass die Zahl der Gästeankünfte gegenüber August 2025 geringfügig um 0,1 Prozent auf rund 1,9 Millionen gestiegen ist.

Die Übernachtungen verringerten sich um 2,0 Prozent auf knapp 6,1 Millionen.

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Während die Ankünfte und Übernachtungen der Gäste aus dem Inland leicht zurückgingen, hat die Zahl ausländischer Gäste zugenommen. Ihre Ankünfte erhöhten sich um 7,3 Prozent auf knapp 208.000, ihre Übernachtungen um 4,3 Prozent auf mehr als 505.000. Die meisten Übernachtungen entfielen mit mehr als 1,3 Millionen erneut auf das Reisegebiet Nordseeküste; gegenüber August 2025 bedeutet dies einen Rückgang von 6,0 Prozent.

Auf den Ostfriesischen Inseln wurden annähernd 850.000 Übernachtungen gezählt, 0,5 Prozent weniger. Zuwächse verzeichneten unter anderem das Weserbergland mit 5,0 Prozent, das Braunschweiger Land mit 9,3 Prozent und das Gebiet Unterelbe-Unterweser mit 3,8 Prozent.

Die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten in Niedersachsen lag im August bei 45,1 Prozent.

Die Betriebsart Ferienzimmer, -wohnung, -haus, -dorf war zu knapp 56 Prozent ausgelastet; Gäste blieben dort im Schnitt 5,5 Tage. Hotels registrierten mehr als 720.000 Gästeankünfte und blieben damit die am stärksten nachgefragte Unterkunftsart.

Camping-, Biwak- und Wohnmobilstellplätze verzeichneten rund 358.000 Ankünfte, Ferienzimmer, -wohnungen, -häuser und -dörfer beherbergten fast 279.000 Gäste.

Von Januar bis August empfingen die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe insgesamt rund 10,9 Millionen Gäste, 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen lag mit annähernd 32,6 Millionen um 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Zahl der ausländischen Gäste erhöhte sich im selben Zeitraum um 6,6 Prozent auf rund 1,2 Millionen; auch die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 5,4 Prozent auf über 2,8 Millionen. Das Landesamt wies darauf hin, dass ab Januar die Betriebsarten nach der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2025 ausgewiesen werden.

Dadurch ergeben sich Änderungen und Einschränkungen bei der zeitlichen Vergleichbarkeit.

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