Niedersachsen als Vorbild für vereinfachtes Bauen
Die Bauministerkonferenz hat bundesweite Vereinfachungen für Bauvorhaben beschlossen, wobei Niedersachsen mit seinen bereits bestehenden Regelungen eine Vorreiterrolle einnimmt. Das teilte das niedersächsische Wirtschaftsministerium am Freitag mit.
Die neuen Standards sollen Umbauten im Gebäudebestand und Neubauten deutlich erleichtern.
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Viele der nun bundesweit diskutierten Erleichterungen sind in der Niedersächsischen Bauordnung bereits umgesetzt. Das Land hatte zuvor bereits auf die Bedeutung des Gebäudebestands für mehr Wohnraum und moderne Nutzungen hingewiesen.
Für seine Umbauordnung wurde Niedersachsen von der Immobilienwirtschaft ausgezeichnet.
Bau-Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier betonte, Niedersachsen werde den Vereinfachungsprozess weiter aktiv begleiten. „Umbau ist einer der zentralen Schlüssel für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Stadtentwicklung“, sagte Wunderling-Weilbier.
Die praktischen Erfahrungen aus Niedersachsen fließen in die Anpassung der Musterbauordnung ein.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





1 Kommentar
Bauordnungsrecht ist ja dem Polizeirecht zuzuordnen (daher die Zuständigkeit der Länder). Bleibt eben darum die Frage, wer dann verantwortlich bleibt und/oder ist, wenn die Polizeiaufgabe für die Schadensabwehr abgebaut wird. Unbeachtlich der Einhaltung von technischen Vorschriften, wie z.B. der DIN-Normen. Bleibt zu unterscheiden bei zwischenmenschlichen Bereichen wie Schallschutz im Geschosswohnungsbau, Wanddicken zum Verstecken von Rohren und ähnlichem, oder Geschmacksgestaltungen wie Badinstallationen oder Anzahl von Steckdosen.