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Wirtschaftsweise hält Gas-Importstopp für schnell umsetzbar

Gas-Verdichterstation Mallnow, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hält angesichts des Ukraine-Krieges einen Importstopp für russisches Gas für schnell umsetzbar. „Es wäre eine Herausforderung, aber keine Katastrophe, wenn die russischen Gaslieferungen nächste Woche stoppen“, sagte sie der „Bild“.

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Die Gas-Speicher seien derzeit zu fast 30 Prozent gefüllt. „Für die kommenden Monate ist das ausreichend. Für den nächsten Winter müssten wir jetzt aber sofort Vorsorge treffen. Das ließe sich auch organisieren“, sagte Grimm weiter.

Um die Lücke bei der Stromerzeugung auszugleichen, könnten Kohlekraft-Werke einspringen. Auch Ökonom Jens Südekum, Berater von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), sieht kurzfristig keine Probleme durch einen Lieferstopp. Erst im Winter würde es knapp werden, sagte Südekum der Zeitung: „Um die Lücke zu schließen, müssten alle Register gezogen werden. Energie muss eingespart und Gas aus anderen Ländern eingekauft werden.“

Foto: Gas-Verdichterstation Mallnow, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Manfred Murdfield
    7. März 2022 um 10.52

    Die Frau scheint gerade aus dem Winterschlaf erwacht. Die Kohle für die Kraftwerke kommt auch aus Russland und so richtig warm wird meine Gasheizung nicht mit Kohle. Und der einleuchtende Ratschlag, Gas doch einfach woanders zu kaufen, warum hört der Wirtschaftsminister nicht darauf??

  2. Manfred Murdfield
    7. März 2022 um 12.13

    Los Habeck, dreh die Gasröhre durch die Ukraine zu (an der die Ukraine bzw. deren Oligarchen unnötige Transitmilliarden verdienen) und geh einfach woanders Gas einkaufen, vielleicht in Venezuela oder so.