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Weniger Patienten wegen Schlafstörungen im Krankenhaus

Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Patienten in Deutschland, die wegen Schlafstörungen im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist innerhalb von zwei Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2019 wurden in 101.400 Fällen Patienten mit der Diagnose Schlafstörungen stationär behandelt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

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Im Jahr 2000 waren es noch 132.200 und damit knapp ein Viertel mehr. Den Höchstwert innerhalb der vergangenen 20 Jahre gab es im Jahr 2004 mit rund 165.400 Fällen. Die Daten weisen auf deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hin: Im Jahr 2019 mussten rund 71.300 Männer wegen Schlafstörungen stationär ins Krankenhaus, das waren 70,3 Prozent aller Fälle. Bei den Männern macht davon die Diagnose Schlafapnoe 94,4 Prozent der Fälle aus.

Im Jahr 2000 fiel der Geschlechterunterschied noch größer aus: Damals waren 79,3 Prozent aller Behandelten Männer. Insgesamt rangierte die Diagnose Schlafstörungen 2019 auf Platz 26 der häufigsten Diagnosen bei Männern. Bei den Frauen auf Platz 83. Menschen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren wurden besonders häufig wegen Schlafstörungen im Krankenhaus behandelt: Mehr als die Hälfte (50,3 Prozent) aller Betroffenen waren 2019 in dieser Altersgruppe.

Aber auch junge Patienten mussten wegen der Erkrankung stationär versorgt werden: 5,7 Prozent aller Betroffenen waren jünger als 20 Jahre.

Foto: Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

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