Wehrbeauftragter sieht US-Abkommen mit den Taliban skeptisch

Afghanistan, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hat skeptisch auf das Afghanistan-Abkommen reagiert, welches die USA am Samstag mit den Taliban unterzeichnet hatten. „Im besten Fall ist das Abkommen der Beginn eines Weges zu Frieden und Selbstorganisation“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben). „Aber Skepsis bleibt in Afghanistan immer geboten.“

Bartels fügte hinzu: „Sicher ist: Ohne die Amerikaner gibt es keinen Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Schließlich sind wir seinerzeit aus Solidarität mit den USA nach Afghanistan gegangen.“ Es müsse das Motto gelten: „gemeinsam rein, gemeinsam raus“. Die deutschen Soldaten wären froh, wenn ein Ende des Einsatzes absehbar wäre – „aber nicht um jeden Preis“, so Bartels. Dafür habe es zu viele Opfer gegeben.

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Foto: Afghanistan, über dts Nachrichtenagentur

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