Wagenknecht fordert Spahn-Rücktritt wegen Leihmutter-Debatte
BSW-Parteichefin Sahra Wagenknecht fordert in der Leihmutter-Debatte den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn.
„Dass der Fraktionsvorsitzende der Kanzlerpartei in den USA auf Baby-Shoppingtour geht, zeigt seine unerträgliche Doppelmoral“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal T-Online. „Dieser Mann sollte endlich zurücktreten.“
Wagenknecht sagte, die Debatte gehe weit über Spahns persönliche Familiengründung hinaus. Dass inzwischen auch Babys zur Ware geworden seien und man Mutterbäuche einfach mieten könne, sei eine schändliche Entwicklung. Diese Praxis sei in Deutschland aus gutem Grund verboten.
Wagenknecht warf Spahn außerdem vor, nicht zum ersten Mal durch Doppelmoral aufzufallen. „Spahn predigte Corona-Lockdowns und hielt in dieser Zeit CDU-Spenden-Dinner mit verheimlichten Geldgebern ab. Er schädigte den Bund in dreistelliger Millionenhöhe mit dubiosen Masken-Deals, die Parteifreunde zu Millionären machten. Er sitzt seit dem 22. Lebensjahr im Bundestag, lebt vom Steuerzahler, aber predigt deutschen Rentnern Verzicht.“
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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