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Verfassungsschutz warnt vor Fernzugriff auf chinesische E-Autos

via dts Nachrichtenagentur

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt bei vernetzten chinesischen Elektroautos vor Sicherheitsrisiken durch mögliche externe Zugriffe.

„Prinzipiell ist es möglich, dass Angreifer unerlaubten Zugriff auf die Internetschnittstelle (WLAN/mobile Datenverbindung) von Fahrzeugen erlangen und so Informationen erbeuten“, erklärte die Behörde auf Anfrage des „Handelsblatts“. Betroffen sein könnten Fahrdaten, technische Betriebsdaten des Fahrzeugs (Telemetrie) sowie „möglicherweise auch Aufzeichnungen aus dem Innenraum“. In der Folge „könnte somit möglicherweise sogar die Kontrolle über das Fahrzeug erlangt werden“, hieß es.

Zudem sieht der Verfassungsschutz Risiken bei der Verarbeitung der anfallenden Fahrzeugdaten. Es sei denkbar, dass Hersteller entsprechende Daten sammeln und an staatliche Behörden oder Nachrichtendienste weitergeben müssten. Dies könne insbesondere in Ländern gelten, „in denen Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, die Informationshoheit des Staates zu sichern, wie beispielsweise in China“.

Die übermittelten Informationen könnten unter anderem zum Trainieren von KI-Systemen oder im Zusammenhang mit Gesichtserkennungssoftware genutzt werden. In diesem Zusammenhang verweist der Inlandsnachrichtendienst auf die enge Zusammenarbeit von Industrie und staatlichen Strukturen in China, aber auch in Russland. Laut Verfassungsschutz liegen derzeit „keine konkreten Erkenntnisse zu chinesischer Spionage durch Technik“ vor, die in chinesischen Elektroautos verbaut ist.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus
    31. Januar 2026 um 15.28 — Antworten

    Also wieder mal FUD, unbewiesene Behauptungen. Eine derartige Pflicht, die Daten auszuliefern haben dagegen nachgewiesenermassen US-Firmen sowie auch ausländische Firmen, sofern sie Geschäfte in den USA machen. Da muss ALLES auf Anfrage ausgeliefert werden UND es gilt die Maulkorbpflicht. Wer darüber reden, verschwindet. Bestenfalls noch im Knast. Die NSL (National Security Letters) sind da eindeutig. Und ja, die hätten selbst einen Steve Jobs kaltlächeld verschwinden oder verunfallen lassen.
    Wer also denke, seine Daten von Tesla, Ford (GM) etc. würden nicht abfliessen…
    Und wer heute noch US-Clouddienste (Microsoft, Google, Apple, Amazon etc.) nutzt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Der permanente Datenabluss bei MS Windows ist ebenfalls bekannt.

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