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US-Politologe: Sanders in New Hampshire unter Erwartungen

US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der demokratische Anwärter für die US-Präsidentschaftskandidatur Bernie Sanders hat nach Ansicht des US-Politologen Andrew Denison bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire trotz des Sieges enttäuschend abgeschnitten. Sanders hätte ebenso wie die Kandidatin Warren „nicht so gewonnen haben, wie man erwartet hat“, sagte Denison am Mittwoch dem Deutschlandfunk. Sanders und Warren bezeichnete der Politologe als „die Linken in der Partei“.

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Bidens Ergebnis von acht Prozent nannte Denison „ein Paradox im Land der unbegrenzten Widersprüche“. Biden habe „irgendwie nie Fuß fassen“ können und dessen Art sei nicht angekommen. „Auf jeden Fall ist er in Iowa und in New Hampshire stark gefallen und ist trotzdem noch oben in den nationalen Meinungsumfragen“, sagte der Politologe. „Amy Klobuchar und Pete Buttigieg, das sind jetzt die neuen Fahnenhalter der moderaten Gruppe der Partei“, sagte der Politologe, der selbst bekennender Demokrat ist. Sanders hatte bei der Vorwahl in New Hampshire rund 26 Prozent der Stimmen erhalten, Buttigieg 24 Prozent und Klobuchar 20 Prozent. Warren war auf 9, Biden auf 8 Prozent gekommen.

Foto: US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

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