UN-Flüchtlingshilfswerk will EU-Unterstützung bei Seenotrettung

Bojen im Meer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Vertreterin des UN-Flüchtlingshilfswerks, Katharina Lumpp, hat die EU-Staaten dazu aufgerufen, die Seenotrettung im Mittelmeer wieder aufzunehmen. „Was uns in der Tat Sorge macht, ist der Anstieg der Zahl der Todesopfer unter denjenigen, die sich über das zentrale Mittelmeer auf den Weg machen“, sagte Lumpp der „Welt“.

Bislang hätten in diesem Jahr mindestens 800 Menschen dabei ihr Leben verloren. „Das zeigt, wie dringend die EU in Seenotrettung und vorhersehbare Mechanismen der Verantwortungsteilung für gerettete Personen investieren sollte.“ Ziel müsse „ein solidarischer und vorhersehbarer Mechanismus“ sein, der die Länder an der EU-Außengrenze entlaste, sagte Lumpp. „Wenn es nicht gelingt, alle 27 Staaten einzubinden, wäre es gut, wenn zumindest einige Staaten für diesen Sommer vorhersehbare Mechanismen schaffen.“

Anzeige

Wünschenswert wäre, „dass Deutschland Länder, in die ausgeschifft wird, wie etwa Italien, auch in diesem Jahr unterstützt“. Lumpp plädierte dafür, die Aufnahmeplätze für sogenannte Resettlement-Flüchtlinge deutlich auszuweiten. „Die USA haben unter dem neuen Präsidenten Joe Biden ihre Zusagen bereits deutlich ausgebaut“, sagte die Juristin. „Wenn Deutschland im Jahr rund 10.000 Plätze zur Verfügung stellen könnte, wäre das sicherlich ein gutes Signal.“

Foto: Bojen im Meer, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenAlstom-Chef sieht „goldenes Zeitalter“ für ZugverkehrNachrichtenBericht: Institute verdoppeln WachstumsprognoseNachrichtenDax legt deutlich zu – rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
OldenburgCampus Handwerk legt bei Besucherzahl zuKulturFilmfest: German Independence Award für „Variations on Violence“NiedersachsenMotorradfahrer stirbt in Ahlerstedt nach Zusammenstoß mit TransporterNachrichtenRehlinger kritisiert Merz: Kanzler schätzt Lage falsch einNachrichtenGroße US-Sender schränken Trump-Berichterstattung einNiedersachsenVier Verletzte bei Zusammenstoß vor Heide-Park in Soltau

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026UOdMVerkehrFilmfest
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok