Umweltbundesamt fordert zügigen Ladesäulen-Ausbau

E-Auto-Ladestation, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen, fordert das Umweltbundesamt einen zügigen Ausbau der Ladeinfrastruktur. „Wir wollen bis 2030 zwölf bis 14 Millionen E-Autos auf der Straße haben, aber wir haben derzeit noch nicht mal ein Fünftel der Infrastruktur, die dafür notwendig wäre“, sagte UBA-Chef Dirk Messner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Wenn man die Leute fragt, warum sie nicht auf E-Autos umsteigen wollen, ist – neben der Reichweitenangst – der wichtigste Grund die Sorge, die Autos nicht ausreichend bequem aufladen zu können.“ Im Augenblick seien etwa eine halbe Million E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs, so Messner. Für diese gebe es rund 40.000 öffentliche Ladepunkte. „Wenn der Hochlauf der E-Fahrzeuge schnell gehen soll, muss daher die Infrastruktur rasch ausgebaut werden“, sagte der UBA-Präsident.

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Foto: E-Auto-Ladestation, über dts Nachrichtenagentur

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