Umfrage: Unternehmen bei „New Work“ gespalten

Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Viele Unternehmen in Deutschland tun sich schwer mit dem Thema „New Work“. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom. Zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) meinen demnach, dass das Thema von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist.

Die meisten sehen sich dabei gut aufgestellt: 17 Prozent sehen sich bei „New Work“ an der Spitze, 46 Prozent verorten sich unter den Vorreitern. Zwar meint nur ein Prozent, den Anschluss verpasst zu haben, aber rund jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) sieht sich als Nachzügler. 15 Prozent fehlt es an Know-how zum Thema im Unternehmen. 17 Prozent sagen, für „so einen Firlefanz wie New Work“ kein Geld zu haben – und 13 Prozent halten das Thema nur für einen Hype, der bald wieder vorüber ist.

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Unter „New Work“ versteht man alternative Formen der Arbeitsorganisation, bei denen die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit oft verschwimmen. Beispiele sind Homeoffice, sogenannte Coworking-Spaces oder Gleitzeit, mit denen sich die Flexibilität der Arbeitnehmer erhöhen soll.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research in den ersten sechs Kalenderwochen des Jahres telefonisch 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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