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Umfrage: Mehr als die Hälfte der unter 30-Jährigen „häufig einsam“

Vier junge Leute auf einer Treppe, über dts Nachrichtenagentur

Ludwigshafen am Rhein (dts Nachrichtenagentur) – Corona macht junge Deutsche besonders einsam. 56 Prozent aller unter 30-Jährigen in Deutschland beklagen, sie fühlten sich seit Beginn der Pandemie „häufig einsam“, ist das Ergebnis einer Umfrage der Betriebskrankenkasse Pronova, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet.

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Fast ebenso viele sind demnach besorgt, ihren Freundeskreis durch eingeschränkte Kontakte zu verlieren. Vor allem Mädchen und junge Frauen haben ihre Kontakte reduziert. 63 Prozent sahen ihren engen Freundeskreis weniger, 51 Prozent traf sogar die beste Freundin seltener. Unter jungen Männern galt das nur für 47 beziehungsweise 37 Prozent der Befragten. Positiv bewerteten 55 Prozent der befragten Schüler, Studenten und jungen Berufseinsteiger, dass sie im Bereich der Digitalisierung – vom Umgang mit Computern bis zur Nutzung neuer Software – etwas dazugelernt hätten. Immerhin 45 Prozent gaben an, sie träfen sich jetzt häufiger virtuell mit ihren Freunden, zum Beispiel zu Online-Spielen. Die Pronova BKK befragte für die Erhebung von März bis April 2021 bundesweit 1.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren.

Foto: Vier junge Leute auf einer Treppe, über dts Nachrichtenagentur

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