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Topmanagerin will Baerbock als Bundeskanzlerin

Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die langjährige Topmanagerin Simone Menne wünscht sich Grünen-Chefin Annalena Baerbock als nächste Bundeskanzlerin. „Für die Veränderungen, die wir in diesem Land dringend brauchen, stehen die Grünen am authentischsten – und steht Baerbock stärker als Habeck“, sagte sie der „Welt“ (Samstagausgabe).

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Menne, die früher unter anderen Finanzvorstand der Lufthansa war und heute im Aufsichtsrat von BMW und Deutsche Post sitzt, führt zur Begründung an, dass Baerbock „eine junge Frau mit Kindern ist, was wir in Deutschland noch nie hatten im Bundeskanzleramt, und nicht das Normalmodell `Mann über 50`“. Erfahrungen in Ländern wie Finnland und Neuseeland hätten gezeigt, dass junge Regierungschefinnen „einen anderen Spin in das politische Denken“ hineinbrächten. Gefragt, wie sie auf das Angebot eines Regierungsamtes reagieren würde, sagte die Managerin: „Also, ich würde vermutlich annehmen.“ Für attraktiv hält sie vor allem das Finanzministerium, „das ist ja auch mein Background“.

Menne ist vor einziger Zeit bereits Parteimitglied der Grünen geworden. Der Unternehmer und FDP-Großspender Georg Kofler warnt eindrücklich vor einer Koalition aus SPD, Grünen und Linken. „Grün-rot-rot wäre für mich ein Desaster“, sagte er der „Welt“. Da sei Berlin wirklich abschreckend.

„Ich sympathisiere mit der Hauptstadt, ich habe dort auch eine Wohnung, ich mag die Aufbruchsstimmung und die Jugendlichkeit.“ Aber die Verwaltung und das Management der Stadt seien eine Katastrophe. „Das grün-rot-rote Berlin ist die wahrscheinlich am schlechtesten regierte Hauptstadt Europas, von Rom vielleicht einmal abgesehen“, so der Unternehmer.

Foto: Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Rainer Niersberget
    29. Mai 2021 um 14.14 — Antworten

    Junge Frau mit Kindern, mehr braucht es nicht. Gute Nacht. Eine Quotenfrau legt das Anforderungsprofil fuer die neue Kanzlerin fest. Besser geht es nicht. Geist, Wissen, Erfahrung sind out. Frau (mit Kindern) genuegt. Ein failed state, wie man es sich nie haette vorstellen koennen.

    • Markus
      30. Mai 2021 um 0.51 — Antworten

      Kann es schlimmer kommen als mit IM Erika, der FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda? ich glaube nicht.

    • W. Lorenzen-Pranger
      30. Mai 2021 um 9.09 — Antworten

      Frauen mit Kindern sind grundsätzlich geistlos, unintelligent und ohne jede Erfahrung? Eine Bundeskanzlerin ist eine Quotenfrau? Das ist ihre Argumentation? Im Ernst jetzt?

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