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Strack-Zimmermann kritisiert Merkels CDU-Kurs scharf

via dts Nachrichtenagentur

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert. Es sei „geradezu eine Todsünde“ gewesen, dass Merkel die CDU während ihrer Kanzlerschaft stark nach links geschoben habe, sagte sie dem Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“ mit Blick auf das schwindende Vertrauen vieler Bürger in Parteien.

Ihrer Ansicht nach dürfe es rechts von der Union keinen politischen Raum geben, so Strack-Zimmermann. Genau dort sei durch Merkels Kurs aber ein Vakuum entstanden. Das Argument, Merkel habe versucht, die Machtbasis der CDU nach links abzusichern, ließ Strack-Zimmermann nicht gelten. Man habe sich zu sehr auf die Menschen in Städten fokussiert und den ländlichen Raum vernachlässigt, etwa was Infrastruktur betreffe. Das habe viele Menschen frustriert.

Strack-Zimmermann sieht darin auch einen Grund für den Aufstieg der AfD. „Das Gefährlichste ist Staatsversagen. Wenn Menschen das Gefühl haben, dass die originären Aufgaben, für die es einen Staat gibt, nicht mehr funktionieren“, sagte sie.

Das geringe Vertrauen in Parteien bezeichnete Strack-Zimmermann als gefährlich. Das Problem sei selbstverschuldet, weil sich die Parteien inhaltlich zu wenig voneinander unterschieden.

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