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Städtetagspräsident verlangt Nothilfen für kommunale Unternehmen

Wegen Corona geschlossene Theaterkasse, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städtetag fordert Nothilfen wegen des November-Lockdowns auch für kommunale Unternehmen. „Messen, Kongresszentren, Museen, Zoos, Theater oder kommunale Konzerthäuser müssen mindestens den ganzen November komplett schließen und alle Veranstaltungen absagen“, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Das sei ein herber Rückschlag.

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„Auch die kommunalen Unternehmen und Kultureinrichtungen müssen von den kurzfristigen Wirtschaftshilfen für den November profitieren, die der Bund jetzt zeitnah auflegt.“ So müssten entgangene Umsätze in der Schließzeit zumindest in Teilen ausgeglichen werden. Zwar seien die verschärften Maßnahmen von Bund und Ländern notwendig, um den rasanten Anstieg der Corona-Infektionen abzubremsen. „Aber die wirtschaftlichen Folgen dieser Zwangspause müssen auch für kommunale Unternehmen abgefedert werden“, verlangte er.

Foto: Wegen Corona geschlossene Theaterkasse, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    4. November 2020 um 11.08 — Antworten

    –„Aber die wirtschaftlichen Folgen dieser Zwangspause müssen auch für kommunale Unternehmen abgefedert werden“, verlangte er.–

    Wie belieben? Die kommunalen Betriebe sind in ihrer Existenz grundsätzlich durch Steuergelder abgesichert, was sie nun mal von privatwirtschaftlichen Unternehmungen unterscheidet. Der „freie“ Künstler hat, im Gegensatz zum Staatstheater, keinerlei weitere Absicherung als sein selbst erwirtschaftetes Einkommen bzw., wenns ganz hart kommt, Hartz IV, die Grundsicherung für Jedermann. Letzteres leistet aber eben die Absicherung der Staatsbetriebe schon von vorneherein und durchgehend, also auch in „Corona“-Zeiten. Aber klar, wer nicht zuerst „hier“ schreit, bekommt natürlich ganz sicher nichts – und man kanns ja mal, dreist wie man ist, versuchen.
    Der Irrsinn in diesem Land wird von Tag zu Tag größer…

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