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SPD-Fraktionschef verärgert über Unions-Widerstand gegen Grundrente

Senioren in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat CDU und CSU aufgefordert, die Verabschiedung der Grundrente im Bundestag nicht länger zu blockieren. „Ich appelliere an die Union, ihren Widerstand gegen die Grundrente endlich aufzugeben“, sagte Mützenich den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstagsausgaben). Man könne nicht auf der einen Seite „Balkonreden über Beschäftigte mit geringen Einkommen in wichtigen Berufen halten und dann diese von einem Rechtsanspruch im Alter ausschließen“, so der SPD-Politiker weiter.

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Er zeigte sich frustriert über den Dauerstreit mit der Union in dieser Angelegenheit. „Ich habe mich sehr darüber geärgert, dass die Union die erste Lesung der Grundrente so lange verzögert hat. Und jetzt kommt sie täglich mit neuen Argumenten zur Verhinderung der zweiten und dritten Lesung“, kritisierte Mützenich. Es werde ihr nichts nützen. „Die Grundrente wird kommen, Punkt. Für Millionen Menschen, die ihr Leben lang zu geringen Löhnen gearbeitet haben, ist das eine Frage der Gerechtigkeit und des Respekts vor Lebensleistung“, so der SPD-Fraktionschef.

Foto: Senioren in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Werner Günther
    23. Mai 2020 um 8.36

    Gut das Herr Mützenicht gesagt hat ,,die Grundrente wird kommen,Punkt ! Es gab da mal einen Kanzler der gesagt hätte,,die Grundrente wird kommen,Basta !!!
    Dieser Kanzler hätte wahrscheinlich die Grundrente für alle durchgesetzt, nach 60 Jahre arbeiten 300 Euro für jeden.
    Die SPD ist seid den Agenda Reformen am Ende ,da können sie noch so viele gute Reformen anschieben.Erst wenn die Generation der durch die SPD gebeutelten ausgestorben ist wird die Schmach von Hartz IV vergessen sein
    Dann gibt’s es aber leider diese Partei nur noch als Randnotiz.

    • W. Lorenzen-Pranger
      23. Mai 2020 um 13.41

      „Der kleine Mann fürchtet nichts mehr, als Zusammenhänge zu begreifen…“
      Wolfgang Neuss, Kabarettist, 1964
      🙂