Schwerdtner wirft JU in Rentendebatte Heuchelei vor
Die Co-Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, wirft der Jungen Union Heuchelei in der Rentendebatte vor. „Diejenigen, die mehr haben, sollen mehr einzahlen, und vor allem die Politiker, die sich am meisten beschweren“, sagte die Linken-Politikerin den Sendern RTL und ntv.
„Angefangen bei den 18 jungen Abgeordneten der Jungen Union. Die sollten sich vielleicht mal selbst an die Nase fassen und dann selber dafür sorgen, dass Politiker auch in das Rentensystem einzahlen.“ Das Rentensystem sei stabil, man müsse nicht den Teufel an die Wand malen. „Aber natürlich muss es nachhaltiger finanziert werden.“
Die Gerechtigkeitslücke bestehe dabei aber nicht zwischen Jung und Alt, „sondern zwischen Arm und Reich“, so Schwerdtner. „Es zahlen immer noch nicht alle in die Rentenversicherung ein. Beamte, Selbstständige, aber vor allem auch Politikerinnen und Politiker.“
Die Junge Gruppe in der Unionsfraktion lehnt das Rentenpaket der Bundesregierung ab. Die Schulden für die jungen Generationen seien zu hoch. Mit ihren 18 Abgeordneten könnte die Gruppe das Rentenpaket von Union und SPD blockieren.
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





1 Kommentar
Meine Güte, seit Beginn der Bundesrepublik waren die Unionsparteien nie auch nur im Ansatz seriös und glaubwürdig. Bereits unter Adenauer beherrschten Alt-Nazis das Geschehen und bedrohten andere Meinungen. Daran hat sich bis heute nichts geändert – und mein ganz individuelles Erleben reicht bis in die Grundschulzeit zurück, in die 50-er Jahre. Eine Zeit, in der nicht nur mich perverse braune „Lehrer“ quälten. Auch pervers sind die Ideen in diesen Parteien stets geblieben.