Sachsens Gesundheitsministerin schließt 2G-Regel nicht aus
Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat die Einführung der 2G-Regel zur Eindämmung des Coronavirus im Herbst nicht ausgeschlossen. Man beobachte und bewerte weiter die Lage und sei mit den Fachexperten in regelmäßigem Austausch, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).
„Inwiefern dann weitere Anpassungen und gegebenenfalls die Einführung einer 2G-Regel angezeigt sind, werden wir spätestens ab Mitte September diskutieren.“ Als konkreten Zeitpunkt für die Neubewertung nannte die SPD-Politikerin den 22. September, an dem die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes ausläuft. „Auch in Sachsen steigen kontinuierlich die Inzidenzen. Von Entwarnung kann keine Rede sein“, so Köpping. „Mit der aktuellen Corona-Schutzverordnung, die wir gerade beschlossen haben, haben wir den Fokus auf die Auslastung der Krankenhäuser gelegt und damit einen Paradigmenwechsel – weg von der Inzidenz als maßgeblicher Wert für Erleichterungen oder Verschärfungen – in der Corona-Politik vollzogen“, sagte die Ministerin.
Foto: Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur
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1 Comment
Miersch Gernot
10. September 2021 @ 18.47
Die geplanten Regelungen sind beängstigend. Bisher galten die Tests als Nachweis, nicht mit dem Virus infiziert zu sein. Mit der angestrebten 2G Lösung wird dies und damit der Test in Frage gestellt, denn ich kann mir nicht vorstellen das nachweislich nicht infizierte vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden sollen.