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Röttgen gegen Lockerung der Maskenpflicht

Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat sich gegen Überlegungen gewandt, die Maskenpflicht in Deutschland zu lockern. „Wir sind noch nicht durch mit der Pandemie. Der Sommer mag da etwas trügen“, sagte Röttgen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

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Distanzhalten, Maskentragen und Händewaschen seien die wirksamsten Schutzmaßnahmen. „Ich halte es für wichtig, das in den Köpfen wachzuhalten.“ Der Mund-Nase-Schutz möge lästig sein, wirklich belastend sei er aber nicht, so der CDU-Politiker. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hatte sich dafür ausgesprochen, angesichts der niedrigen Infektionszahlen im Norden ein Ende der Maskenpflicht im Handel seines Landes zu beschließen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nannte nun ein Kriterium für ein Ende der Maskenpflicht im Einzelhandel: den Rückgang der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf unter 100. Unterdessen sagte Röttgen: „Ich war immer auf der vorsichtigen Seite und kein Lockerungsdrängler.“

Foto: Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

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