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Röttgen: Bundeswehr-Einsatz in Mali wird „zur Farce“

Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Rückhalt für den Einsatz der Bundeswehr in Mali schwindet. „Wenn die unter anderem von Deutschland ausgebildeten Offiziere in Mali zu Putschisten werden und zur Zusammenarbeit mit Islamisten bereit sein sollten, wird unsere Ausbildungsmission als Teil des Antiterrorkampfes zur Farce“, sagte CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen der „Süddeutschen Zeitung“.

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Diese hätte dann „umfassend ihre Legitimation verloren“. Vergangene Woche hatte das Militär in dem westafrikanischen Land zum zweiten Mal innerhalb von neun Monaten geputscht und die Staatsführung festgesetzt. Erst von wenigen Wochen hatte der Bundestag die Mandate für die Beteiligung der Bundeswehr an zwei Missionen in Mali verlängert.

Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    31. Mai 2021 um 13.53 — Antworten

    Was hat man sich denn von so einem Einsatz überhaupt erwartet? Übungen im Ausland für den, vom Grundgesetz zwar verbotenen, Einsatz der Bundeswehr im Inneren? Könnte sein wenn man sich so betrachtet, wo plötzlich genau das, wenn auch noch „mit gebremstem Schaum“, plötzlich stattfand und stattfindet.
    Die Afrikaner sind denen jedenfalls schon mal scheißegal, oder? Oder hat jemand mit denen ethnologische und kulturwissenschaftliche Vorstudien betrieben, um deren besondere Situation überhaupt auch nur im Ansatz verstehen zu können?

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